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		<title>BSB Pressemitteilungen</title>
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		<description>Aktuelle Pressemitteilungen des Bauherren Schutzbundes</description>
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			<title>BSB Pressemitteilungen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 27 Mar 2013 10:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Hohes Konfliktpotenzial verschärft Risiken privater Bauherren</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/pressemitteilungeneinzeln/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=449&#38;cHash=8816000b50e609af36a633d419028134</link>
			<description>Hohes Konfliktpotenzial verschärft Risiken privater Bauherren
Aktuelle Mitgliederbefragung des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Hohes Konfliktpotenzial verschärft Risiken privater Bauherren<br /></b>
<b>Aktuelle Mitgliederbefragung des Bauherren-Schutzbund e.V.</b>
<ul> <li><b>Mängel und Konfliktsituationen am Bau als größte Risiken</b></li> <li><b>Häufige Abweichungen von Bauvertrag und Baubeschreibungen</b></li> <li><b>Vertragsprüfung und baubegleitende Qualitätskontrolle minimieren Risiken</b></li> <li><b>Kombination von bautechnischer und juristischer Beratung vorteilhaft </b></li> </ul>
Der Trend zur Schaffung von Wohneigentum ist ungebrochen. Private Bauherren stellen hohe Anforderungen an die Bauqualität und erwarten ein hohes Maß an Rechtssicherheit.&nbsp;Für 93 Prozent der privaten Bauherren hat Energieeffizienz eine hohe Priorität, gefolgt von Wohngesundheit mit 92 Prozent, dem Einsatz ökologischer Baustoffe mit 64 Prozent und dem Thema Barrierefreiheit und hoher Wohnkomfort mit 55 Prozent. Als größte Risiken für das private Bauvorhaben werden Baumängel und mögliche Mehrkosten für die Mängelbeseitigung betrachtet. 
Die Mitgliedschaft in einer Verbraucherschutzorganisation bewerten private Bauherren aus unterschiedlichen Gründen als vorteilhaft. So spielt die Fachkompetenz der Bauherrenberater und Vertrauensanwälte des BSB mit 74 Prozent die größte Rolle, gefolgt von der Unabhängigkeit der Beratung mit 70 Prozent. Auch das Vertrauen in einen anerkannten gemeinnützigen Verbraucherschutzverein und die Kombination von bautechnischer und juristischer Beratung ist für mehr als die Hälfte der Befragten ausschlaggebend. 
Dieses Stimmungsbild ergibt sich aus der aktuellen bundesweiten Befragung von 350 Mitgliedern des Bauherren-Schutzbundes.
<b>Baubegleitende Qualitätskontrolle unangefochtener Favorit<br /></b>Private Bauherren, das zeigt die aktuelle Befragung, werden risikobewusster und wünschen verstärkt eine bautechnische Beratung. So betrachten 82 Prozent die baubegleitende Qualitätskontrolle durch unabhängige BSB-Bauherrenberater als besonders wichtig, um das Mängelrisiko zu minimieren. 61 Prozent wünschen im Vorfeld die Prüfung von Hausangeboten. Der vom BSB offerierte Firmencheck mit Wirtschaftsauskunft ist bereits bei einem Viertel der Bauherren wichtige Grundlage für die Auswahl des Vertragspartners. Die Beratung beim Grundstückskauf und die gutachterliche Tätigkeit sind für ein Fünftel ebenso wichtig wie die Betreuung nach Fertigstellung in der Verjährungsfrist.
<b>Baurechtliche Beratung immer stärker gefragt<br /></b>Das Serviceangebot „Bau-Rechtsrat“ der baurechtlichen Beratung durch Vertrauensanwälte des BSB rückt immer stärker in den Blick privater Bauherren, Immobilienerwerber und Wohneigentümer. Bei 63 Prozent ist besonders die Hilfe des Rechtsanwalts bei der Prüfung von Bau- und Kaufverträgen gefragt. 34 Prozent der Befragten erwarten Unterstützung beim &nbsp;Durchsetzen des Anspruchs auf Mängelbeseitigung, 28 Prozent bei Konfliktsituationen, 16 Prozent bei Bauzeitverzögerungen und bei der Überschreitung der Bauzeit, 10 Prozent bei der Vertragskündigung und 7 Prozent bei Firmeninsolvenzen.
„Die Mitgliederbefragung verdeutlicht“, so kommentiert Peter Mauel, 1. Vorsitzender des BSB, „dass die Kombination von bautechnischer und baurechtlicher Beratung für eine erfolgreiche Verbraucherberatung unverzichtbar ist.“
<b>Hohes Konfliktpotenzial verschärft Risiken für Bauherren<br /></b>An der Spitze stehen bei den Konflikten mit 66 Prozent Abweichungen von Bauvertrag und Baubeschreibung. Die Nichteinhaltung des vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermins und häufige Unterbrechung der Bauarbeiten erwies sich für ein gutes Drittel als konfliktreich. Mit Baukostenüberschreitungen hatten rund 19 Prozent zu kämpfen und mit der Insolvenz des Vertragspartners rund 17 Prozent.
<b>Baumängel immer wieder gravierend<br /></b>Die Frage, ob gravierende Baumängel die Realisierung des Bauvorhabens beeinträchtigten, bejahten rund 55 Prozent der Bauherren. Zehn Baumängel wurden durchschnittlich während der Bauzeit angezeigt und 13 bei der Schlussabnahme. Zur Abnahme sahen sich noch 40 Prozent mit gravierenden Baumängeln konfrontiert, wobei ein Teil dieser Mängel bereits während der Bauzeit gerügt wurde. Rund 14 Prozent hatten noch in der Verjährungsfrist mit Mängeln zu kämpfen – im Durchschnitt traten 6 Gewährleitungsmängel auf.
Rund die Hälfte der Betroffenen gab an, dass die Mängel durch den Vertragspartner „vollständig“ beseitigt wurden, „nur teilweise“ meinten 40 Prozent und 12 Prozent „gar nicht“.
<b>Finanzielle Schäden bei jedem siebenten befragten Bauherrn<br /></b>Jeder siebente befragte Bauherr signalisierte finanzielle Einbußen durch Baumängel, die Nichteinhaltung der vertraglichen Verpflichtungen oder die Insolvenz des Unternehmers.
Dabei entstand ein finanzieller Schaden von durchschnittlich18.000 Euro durch nicht beseitigte Baumängel, von 5.700 Euro durch Bauzeitüberschreitungen und von 29.000 € durch die Insolvenz des Unternehmers. 
<b>Serviceangebot &nbsp;auf&nbsp; wachsenden Beratungsbedarf ausrichten<br /></b>„Die Angaben zu Baumängeln und finanziellen Verlusten erhärten die wachsende Bedeutung baubegleitender Qualitätskontrollen und unterstützender Rechtsberatung“, erläutert Mauel. „Immer mehr Bauherren – das zeigen unsere stetig steigenden Mitgliederzahlen und die in Anspruch genommenen Beratungsangebote – beauftragen diese Leistungen. Ihnen steht unser bundesweites Netzwerk unabhängiger Bauherrenberater und&nbsp; Vertrauensanwälte des BSB zur Verfügung.“
Auch künftig, so kündigt der 1. Vorsitzende des BSB an, wird das Serviceangebot des BSB dem wachsenden Beratungsbedarf angepasst und weiter ausgebaut. So ist in Zukunft eine stärkere Nachfrage nach Beratungsleistungen zum altersgerechten Umbau und zur Modernisierung zu erwarten. Auch die Energieberatung wollen wir noch stärker in den Fokus privater Bauherren, Immobilienerwerber und Wohneigentümer rücken.
Dass 96 Prozent der Befragten den BSB gern weiterempfehlen, spricht laut Mauel „für die große Anerkennung des Vereins, vor allem für die Arbeit der Bauherrenberater und Vertrauensanwälte. Unsere Verbraucherschutzorganisation ist auf dem richtigen Weg.“
<link 2680 - internal-link "Opens internal link in current window">Pressegrafiken ansehen</link>
<link http://www.bsb-ev.de/>www.bsb-ev.de</link>
Berlin, 27. März 2013]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 10:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Dämmstoff ABC – Tipps zur Wärmedämmung</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/pressemitteilungeneinzeln/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=451&#38;cHash=c72b65cc3593ee06314091c5f8e74732</link>
			<description>BSB gibt neuen Ratgeber heraus
Dämmstoff ABC -Tipps zur Wärmedämmung
Mit einem Dämmstoff ABC...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>BSB gibt neuen Ratgeber heraus</b>
<b>Dämmstoff ABC -Tipps zur Wärmedämmung</b>
<b>Mit einem Dämmstoff ABC setzt der Bauherren-Schutzbund e.V. die Serie seiner bewährten Ratgeber für private Bauherren fort. Weil sich nicht jeder Dämmstoff für jeden Zweck eignet, ist das Wissen um seine richtige Auswahl und Verwendung wichtig. Sonst verpuffen energetische Effekte.</b>
Der neue Ratgeber umreißt zunächst Grundsätzliches zum Entstehen von Wärmeverlusten, zu Dämmwirkungen und Dämmmöglichkeiten. Für jede Anforderung und Bauteilart sind – abhängig von Belastbarkeit, Brandschutzverhalten, Wärmeleitzahl und anderen Eigenschaften – geeignete und zugelassene Materialien erhältlich, sowohl für Außen- als auch für Innendämmungen.
Um privaten Bauherren eine zielgerichtete Auswahl zu ermöglichen, geht der Ratgeber auf die unterschiedlichen Arten von Dämmstoffen ein. Platten- und mattenförmige Dämmstoffe eignen sich für Wärmedämm-Verbundsysteme und Zwischensparrendämmungen. Einblasprodukte und Schüttungen sind an die Verarbeitung durch lizensierte Fachbetriebe gebunden und für die Dämmung von Hohlräumen bestimmt. Ortschäume für Hohlräume und die Dämmung betriebstechnischer Anlagen werden direkt vor Ort erzeugt.
Nach der Klärung grundsätzlicher Begriffe erläutert der Ratgeber die wichtigsten Eigenschaften von Dämmstoffen in Bezug auf ihre Wärmeleitfähigkeit, Feuchtigkeitsaufnahme und Brennbarkeit. Zunehmende Aufmerksamkeit wird der Ökobilanz geschenkt. Es sollten immer solche Materialien gewählt werden, die keine Schadstoffe enthalten oder freisetzen – weder bei ihrer Produktion noch bei der Verarbeitung. Zudem sollten Dämmstoffe mehr Energie einsparen, als Herstellung und Recycling erfordern.
Der zweite Teil des Ratgebers gibt einen Überblick über künstliche und natürliche Wärmedämmstoffe. Mineralwolle ist auch als Glas- und Steinwolle bekannt. Aufgrund ihrer guten Wärmedämmeigenschaften und des vergleichsweise günstigen Preises entfällt auf sie der größte Marktanteil. Bei den Schaumkunststoffen geht es vorrangig um unterschiedliche Hartschäume, die im Decken- und Dachbereich und zur Dämmung von Installationsanlagen eingesetzt werden.
Zu natürlichen Dämmstoffen zählen Holzfaser, Kalziumsilikat und Zellulose, wobei der Holzfaser der größte Marktanteil gebührt. Der Ratgeber erklärt die jeweils unterschiedlichen stofflichen&nbsp; Zusammensetzungen, Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten.
Zum Schluss gibt der Ratgeber interessierten Bauherren Tipps für Internetportale zum Thema Dämmstoffe.
<link http://www.bsb-ev.de>www.bsb-ev.de</link>
Berlin, 05. 03. 2013]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 08:50:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Gem. Pressemitteilung des Fraunhofer Informationszentrums Raum und Bau IRB und des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) Neues Infoangebot für private Bauherren im Alt-, Neubau...</title>
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			<description>Gemeinsame Pressemitteilung des Fraunhofer Informationszentrums Raum und Bau IRB und des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Gemeinsame Pressemitteilung des Fraunhofer Informationszentrums Raum und Bau IRB und des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) <br /></b>
<img src="uploads/RTEmagicC_frauenhofer_01.png.png" width="129" height="36" alt="" />
<ul><li><strong style="font-size: 12px;">Neues Informationsangebot für private Bauherren im Alt- und Neubau</strong></li><li><strong style="font-size: 12px;">Kooperation zwischen Fraunhofer IRB und BSB vereinbart</strong></li></ul>
Der Bauherren-Schutzbund e.V. und das Fraunhofer Informationszentrum Raum und Bau IRB haben eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen und bieten künftig gemeinsam privaten Bauherren ein größeres Angebot an Verbraucherinformationen.
„Die vereinbarte Kooperation will für mehr Wissenszuwachs bei Verbrauchern am Bau sorgen“, erklärt Dipl.-Ing. Thomas Morszeck, Institutsleiter des Fraunhofer IRB. „Aus unserer Kernkompetenz zur Erschließung und zum Transfer von Baufachwissen werden verbraucherrelevante Themen abgeleitet und von Experten für die Verbraucherinformation zielgerichtet aufbereitet.“
Damit wird das Informations- und Ratgeberangebot der&nbsp;Verbraucherschutzorganisation, das sich am wachsenden Informationsbedürfnis privater Bauherren orientiert, wesentlich erweitert.
Geplant ist bereits, gemeinsam neue Ratgeber zur Solartechnik und zu Wärmepumpen sowie zu den Themen Brandschutz und Schallschutz zu veröffentlichen.
Ein wichtiges Feld der Zusammenarbeit bildet die Internetkooperation, um auf den Internetportalen beider Partner das Informationsangebot auf bautechnischem und baurechtlichem Gebiet zu verstärken.
Das Fraunhofer IRB wird den BSB künftig auch bei Fortbildungsveranstaltungen und Fachinformationen unterstützen. Vereinbart ist außerdem eine Kooperation bei wissenschaftlichen Projekten.
„Wir freuen uns über die Bereitschaft des Fraunhofer IRB, mit uns zusammenzuarbeiten und unser Informationsspektrum zu verbraucherrelevanten Themen fachlich höchst fundiert zu ergänzen“, erklärt BSB-Geschäftsführer Rainer Huhle. „Das zeugt von der Wertschätzung für die Verbraucherberatung, die unser Verein seit nahezu zwei Jahrzehnten leistet und ständig ausbaut. Die vereinbarte Kooperation wird helfen, den Qualitätsstandard der Verbraucherberatung weiter zu erhöhen.“
<link http://www.bsb-ev.de>www.bsb-ev.de</link><br /><span style="font-size: 12px;"><link http://www.irb.fraunhofer.de>http://www.irb.fraunhofer.de</link></span>
<a name="_GoBack"></a>Berlin, 15.02.2013]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 16:17:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Millionenschäden durch Insolvenz der Unternehmensgruppe IBG: Verbraucher getäuscht und geprellt</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/pressemitteilungeneinzeln/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=446&#38;cHash=67fdacae6a5cdac496ff3a58f3d95b54</link>
			<description>Millionenschäden durch Insolvenz der Unternehmensgruppe IBGVerbraucher getäuscht und geprellt
Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Millionenschäden durch Insolvenz der Unternehmensgruppe IBG<br /></b><b>Verbraucher getäuscht und geprellt</b>
<br /><b>Die bundesweit tätige Unternehmensgruppe IBG hat private Bauherren kräftig abgeschöpft. Mit dem am 1. Dezember 2012 eröffneten Insolvenzverfahren ihrer Gesellschaften hinterlässt die ineinander verflochtene, wenig durchschaubare Unternehmensgruppe rund 1.000 noch zu erfüllende Bauverträge, davon 700 nicht fertiggestellte Bauvorhaben. Damit sind geschätzte 165 bis 185 Millionen Euro private Bauinvestitionen akut gefährdet<i>.</i> In einem der größten Bauskandale der letzten Jahre wurden Verbraucher nachhaltig geschädigt</b>. <b>Der Bauherren-Schutzbund e.V. klärt auf und gibt Hilfestellung.</b>
IBG lockte mit „preisgünstigen“ Häusern von durchschnittlich 165.000 bis 185.000 Euro, teilweise mit Solaranlagen und anderen zukunftsweisenden Ausstattungsmerkmalen. Auf den Slogan „Richtig gut gebaut!“ vertrauten hunderte private Bauherren in ganz Deutschland. Zumeist schlossen Familien mit Kindern oder Senioren mit begrenzten finanziellen Budgets einen Vertrag mit IBG. Viele blieben auf steckengebliebenen Bauvorhaben sitzen. Denn typischerweise, so ermittelte der Bauherren-Schutzbund aus Rückmeldungen Betroffener, kam der Bau ins Stocken, wenn die ersten überteuerten Raten gezahlt waren. Bis zu 35.000 Euro überzahlten Bauherren ihr Bauvorhaben, ohne dass diesen Abschlagszahlungen eine adäquate Bauleistung gegenüber stand. Diese Überzahlungen entsprachen sehr oft der Höhe des eingesetzten Eigenkapitals, das damit vernichtet wurde. Der BSB schätzt ein, dass für die Bauvorhaben durch Verbraucher insgesamt rund 20 Millionen Euro Eigenkapital eingesetzt wurde.
<b>Viel versprochen, wenig gehalten<br /></b>Übliche IBG Praktiken schildert Ehepaar Q. aus Süddeutschland: Gelockt vom günstigen Preis von 162.000 Euro für ein „offenbar seriöses Angebot“ und nach einem Verkaufsgespräch beauftragten sie ein IBG Massivhaus an der Küste für ihren Ruhestand. Erst nach Vertragsunterzeichnung wurde klar, was damit gemeint war. Erdarbeiten fürs Fundament beispielsweise waren als Eigenleistung deklariert. Nach Abschluss der Planung wurden sofort 23.000 Euro fällig. Beim Einreichen des Bauantrages durch IBG fehlten Nachweise. Der Baubeginn verzögerte sich immer wieder. Familie Q. reagierte, als absehbar war, dass sich auf der Baustelle nichts tat. Auf der Suche nach Hilfe stieß sie auf den BSB, wurde Mitglied. Sie kündigte im Sommer 2012 den Vertrag wegen Bauverzugs. „Spät, aber nicht zu spät.“ BSB-Bauherrenberater und Vertrauensanwalt prüften Vertragskündigung und Bautenstand. „Wir hatten noch Glück, können mit dem von IBG ebenfalls gekündigten Bauleiter zum vereinbarten Preis weiterbauen und haben jetzt unabhängige baubegleitende Qualitätskontrolle vereinbart“, sagt Herr Q. „20.000 Euro aber sind verloren.“
<b>Abgeschöpft nach Schneeballprinzip<br /></b>Kopflastige Zahlungspläne mit einer „Planung aus der Schublade“ für 20.000 Euro und einer Rohbau-Zahlung von 65 Prozent der Bausumme – üblich sind 50 Prozent – charakterisiert der BSB als ein „Schneeballprinzip“, mit dem IBG immer weitere Bauvorhaben angeschoben hat.
Trotz seit Monaten nahezu ruhender Bauaktivität schlossen Verkaufsvertreter von IBG noch im September 2012 Bauverträge ab. Zu diesem Zeitpunkt war bereits absehbar, dass weitere bauliche Tätigkeit ausbleiben würde. Solche Vertragsabschlüsse lassen auf „offensichtliche kriminelle Energie“ durch das Unternehmen schließen, folgert der BSB. Mit Eintreten der Insolvenz sind die meisten der unfertigen und zum Teil mängelbehafteten Bauwerke im Stadium der Bodenplatte oder des Rohbaus. Ausbaugewerke fehlen. Ein großer Teil der Bauherren ist mit Zahlungen in Vorleistung gegangen. Vielen fehlt jetzt der nötige finanzielle Spielraum zur Mängelbeseitigung und zum Weiterbauen.
<b>Hilfe für Verbraucher<br /></b>Die mangelnde Leistungsfähigkeit von IBG zeichnete sich über Monate hinweg ab. Bereits bei den ersten Alarmzeichen warnte der BSB über Presse, TV und in der eigenen Verbraucherberatung tausende Bauinteressenten vor Vertragsabschlüssen mit diesem Hausanbieter.
Sofort nach Bekanntwerden des Insolvenzantrages schaltete der BSB eine kostenfreie Hotline für Mitglieder. Vertrauensanwälte gaben Auskunft über einzuleitende Schritte. „Wichtig war, die Bauherren vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens aus den Verträgen zu holen und so zu kündigen, dass sie keinen weiteren Schaden nehmen“,&nbsp; erklärt Peter Mauel, 1. Vorsitzender des BSB, die bislang beispiellose Hilfsaktion. „Für zahlreiche Verträge ist uns das gelungen. Solche Kündigungen hängen von Formalien ab, die nicht ohne anwaltliche Hilfe abgewickelt werden sollten.“
Gespräche mit betroffenen IBG-Bauherren ergaben, dass durchschnittlich Baudarlehen von 130.000 bis 150.000 Euro bei Kreditinstituten aufgenommen wurden. Da sich in nahezu allen Fällen IBG von der finanzierenden Bank der Bauherren bestätigen ließ, dass Gelder nur an das Bauunternehmen fließen, setzte sich der BSB auch dafür ein, diese Finanzierungsmittel frei zu bekommen. „Mit fast allen Banken konnte darüber eine Vereinbarung getroffen werden. Die Bauherren können also nach erfolgreicher Kündigung mit anderen Unternehmen weiterbauen“, konstatiert Rechtsanwalt Peter Mauel. Fraglich allerdings bleibt, ob zum Preis zwischen 160.000 bis 185.000 Euro jeweils fertig gebaut werden kann. „Das ist kalkulatorisch kaum drin. Die Bauherren müssen fast alle Verluste hinnehmen.“
Auch die durch IBG beauftragten Handwerksunternehmen stehen vor einem Desaster. Nicht wenige sind selbst von Insolvenz bedroht, da IBG mehr als zehn Millionen Euro an sie nicht gezahlt hat. Selbst die eigenen IBG Beschäftigten haben über Monate hinweg kein Geld erhalten.
<b>Ansprüche aus Insolvenz bis 6. Februar 2013 anmelden<br /></b>Prinzipiell rät Rechtsanwalt Peter Maul allen Bauherren, jetzt zusätzliche Ansprüche aus Nachfinanzierung, Schadenersatz, Mehraufwand für die Restfertigstellung und Mängelbeseitigung anzumelden.&nbsp; Der Insolvenzverwalter hat jeden einzelnen Bauherrn bereits im Dezember angeschrieben. Sämtliche Belege für einen möglichen Schadenersatz sollten gesammelt werden. Diese Forderungen müssen bis zum 6. Februar 2013 beim Insolvenzverwalter – und nicht beim Gericht – eingereicht werden.
Der BSB vermittelt auf seiner Website unter <link http://www.bsb-ev.de/>www.bsb-ev.de</link> betroffenen IBG-Bauherren Hinweise zum Insolvenzverfahren der IBG Unternehmensgruppe und stellt ein „Musterformular zur Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren“ kostenlos als Download zur Verfügung.
Berlin, 9. Januar 2013
<ul><li><link fileadmin/user_upload/Bauherren-Schutzbund/Temp/Hinweise_Insolvenzverfahren_IBG.pdf _blank - "Initiates file download">Hinweise zum Insolvenzverfahren</link></li><li><link fileadmin/user_upload/Bauherren-Schutzbund/Temp/Formular_Forderungsanmeldung_Insolvenzverfahren_Muster.pdf _blank download "Initiates file download">Formular Forderungsanmeldung Insolvenzverfahren</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 15:35:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Unternehmensgruppe IBG Haus in Insolvenz</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/pressemitteilungeneinzeln/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=442&#38;cHash=a6e5aaeb5256d5ca7dc9348aa9d13c66</link>
			<description>Unternehmensgruppe IBG Haus in Insolvenz
 Insolvenzantrag für IBG Holding GmbH und Firmen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Unternehmensgruppe IBG Haus in Insolvenz</b>
<ul> <li>Insolvenzantrag für IBG Holding GmbH und Firmen der Unternehmensgruppe gestellt</li> <li>Bundesweit hunderte Bauvorhaben privater Bauherren von der Firmeninsolvenz betroffen</li> <li>Bauherren-Schutzbund &nbsp;bietet Hotline für Vereinsmitglieder an</li></ul>
Die IBG Holding GmbH und die Firmen der Unternehmensgruppe haben am 02. November 2012 beim Amtsgericht Neumünster den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Laut dem Verein vorliegenden Informationen stehen durch diese Firmeninsolvenzen bundesweit über 600 Bauvorhaben privater Bauherren vor dem Aus. Mehr als die Hälfte der Bauvorhaben befinden sich in einem Stadium zwischen Fundament/Bodenplatte und Rohbau. 
Zahlreichen privaten Bauherren drohen ein hoher wirtschaftlicher Schaden, das Risiko nicht fertiggestellter Häuser mit erheblichen Mängeln und große Rechtsunsicherheit.
Den betroffenen Bauherren rät die Verbraucherschutzorganisation, &nbsp;unverzüglich Rechtsrat bei einem Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht oder auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt zu suchen.&nbsp;
Der Bauherren-Schutzbund e.V. hat bereits in den vergangenen Wochen durch unabhängige Bauherrenberater und Vertrauensanwälte vielen Vereinsmitgliedern konkrete Hilfe und Unterstützung angeboten.
Aus aktuellem Anlass hat der Verein eine Mitglieder-Hotline eingerichtet – weitere Informationen stehen unter <link http://www.bsb-ev.de/>www.bsb-ev.de</link> auf der Startseite zur Verfügung.
Berlin, &nbsp;6. November 2012]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 15:35:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>BSB gibt neuen Ratgeber heraus: Sicherheits-Check fürs eigene Haus</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/pressemitteilungeneinzeln/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=441&#38;cHash=5ea946476bbd1595e15258623c9b276d</link>
			<description>BSB gibt neuen Ratgeber heraus: Sicherheits-Check fürs eigene Haus
Einbrüche, Gefahren durch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>BSB gibt neuen Ratgeber heraus: Sicherheits-Check fürs eigene Haus</b>
Einbrüche, Gefahren durch Brände, Gas oder Wasser – mancherlei Schaden kann dem eigenen Haus, der Wohnung oder dem Grundstück drohen. Diesen Gefahren lässt sich schon beim Hausbau vorbeugen oder später mit dem Nachrüsten von Sicherheit – vorausgesetzt, man ist sich der Risiken bewusst.
Mit seinem neuen Ratgeber „Sicherheits-Check fürs eigene Haus“ geht der BSB Schritt für Schritt durchs Gelände und Gebäude und gibt Empfehlungen für sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen.
Im ersten Teil geht es um den Schutz vor Einbruch und Diebstahl, von dem häufig Einfamilien- und Reihenhäuser, jedoch genauso Wohnungen in Mehrfamilienhäusern betroffen sind. Auch die Tatsache, dass jeder dritte Einbruch im Versuchsstadium an Schutzmaßnahmen scheitert, sollte Bewohner zur Absicherung der Schwachstellen im Gebäude veranlassen. Die liegen bei Haustüren, Fenstern und Kelleröffnungen. Deshalb bietet der Ratgeber verschiedene Checks an.
Als Ausgangspunkt für die Sicherheit des Grundstücks sind seine Lage und Einsehbarkeit, Zäune, Tore und Beleuchtung zu prüfen und gegebenenfalls Alarmeinrichtungen zu installieren. Stabil sollten Haustür, Balkon- und Terrassentüren ausgeführt sein – einbruchhemmende Varianten wehren Einbrecher ab. Mit einer Checkliste lässt sich abgleichen, ob wichtige Voraussetzungen wie deren fachgerechte Auswahl und Einbau erfüllt sind.
Auch für die Sicherheit der Fenster offeriert der Ratgeber wichtige Tipps. So sollten einbruchhemmende Fenster mit Beschlägen der gleichen Widerstandsklasse komplettiert werden. Kleine Nebenfenster dürfen nicht vergessen und potenzielle Täter nicht durch Aufstiegshilfen ermutigt werden.
Für Schwachstellen im Keller gibt es Hinweise zu einbruchshemmenden Sicherheitssystemen – oft einfache, aber wirksame Lösungen wie Rollenrost- oder Abhebesicherungen für Kellerschächte.
<b>Einfache, aber<a name="_GoBack"></a> wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahmen<br /></b>Der zweite Teil hält nützliche Tipps für Gefahren durch Brand, Gas und Wasser bereit. Dabei geht es ebenso um simple Maßnahmen wie das Vorbeugen menschlichen Fehlverhaltens und das Ausschalten technischer Defekte an Anlagen. Leicht zu montierende Rauchmelder sollten zur Selbstverständlichkeit in jedem Haus werden.
Für den Schutz vor Gas schlägt der Ratgeber einen zweistufigen Sicherheits-Check vor und ergänzend die Installation eines Gasmelders.
Zur Vermeidung von Wasserschäden in Haushalten gilt das Augenmerk den Haushaltsgeräten, die mit Leckwasser-Schutzvorrichtungen versehen sein sollten. Rohre sollten im frostfreien Bereich liegen und bei Frostgefahr alle Wasserleitungen im Garten entleert werden.
Empfehlenswert ist, den Sicherheits-Check regelmäßig durchzuführen und sich gegebenenfalls der Beratung durch einen Experten zu versichern.
Die Praxis zeigt, dass für die Sicherheit von Haus und Wohnung verantwortungsbewusstes Verhalten im eigenen und nachbarschaftlichen Umfeld unverzichtbar ist. Polizei, Beratungs- und Informationsstellen geben Hinweise für sinnvolle Prävention wie das Signalisieren von Anwesenheit durch Licht und Rollläden oder die Urlaubsvertretung für alltägliche Pflichten wie das Leeren von Briefkästen. Zudem können ergänzende Serviceleistungen von Wach- oder Sicherheitsdiensten in Anspruch genommen werden.
Mit dem Verweis auf das intelligente Haus, das mit elektronischer Vernetzung hocheffektive Sicherheitssysteme schafft, lenkt der Ratgeber abschließend den Blick in die Zukunft.
Berlin, &nbsp;6. November 2012]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 13:55:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Baubegleitende Qualitätskontrolle – Frühwarnsystem am Bau</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/pressemitteilungeneinzeln/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=431&#38;cHash=76975758562b1e2894c559f05ad24e65</link>
			<description>Baubegleitende Qualitätskontrolle – Frühwarnsystem am Bau
Neue Gemeinschaftsstudie von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Baubegleitende Qualitätskontrolle – Frühwarnsystem am Bau</b>
<b>Neue Gemeinschaftsstudie von Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V. Hannover zur Bauqualität bei Ein- und Zweifamilienhäusern </b>
<ul><li><strong>Mehr als 1800 Mängel bei 100 Neubauvorhaben dokumentiert und bewertet</strong></li><li><strong>Mängel in allen Gewerken – besonders hoch bei Rohbau, Statik und Dachkonstruktion</strong></li><li><strong>Baubegleitende Qualitätskontrollen mit positivem Effekt auf Bauqualität</strong></li><li><strong>Hohe Bauschadenskosten durch rechtzeitige Mängelbeseitigung vermieden</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</li></ul>
Baubegleitende Qualitätskontrollen durch unabhängige Experten tragen wirksam zur Qualität des Bauwerkes bei und können hohe Bauschadenskosten vermeiden. Zu dieser Aussage kommt die jetzt vorgelegte aktuelle Gemeinschaftsstudie vom Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) und dem Institut für Bauforschung e.V. Hannover (IFB) zur Bauqualität von Ein- und Zweifamilienhäusern.
<a name="_GoBack"></a>Für die Studie wurden 800 Baustellenkontrollen von BSB-Bauherrenberatern bei 100 Neubauvorhaben von Ein- und Zweifamilienhäusern aus den Jahren 2009 bis 2011 analysiert. 
1.829 Mängel wurden während des Bauablaufs dokumentiert - das sind durchschnittlich 18 gravierende Baumängel pro Bauvorhaben. Bei der Bauabnahme lagen im Schnitt noch 14 Mängel vor – sowohl neu festgestellte als auch bereits während des Bauablaufs dokumentierte Baumängel.
<b>Rohbau, Statik und Dachkonstruktion besonders mängelanfällig<br /></b>19 Prozent aller und damit die meisten Mängel entfallen auf Rohbau, Statik und Dachkonstruktion. Diesen folgen in der Häufigkeit die Gebäudeabdichtung, der Innenputz und der Innenausbau. Auch in den Bereichen Wärmedämmung, Schallschutz und Brandschutz besteht eine hohe Mängelhäufigkeit. Genauso wurden zahlreiche Mängel am Dach und der Fassade, an Fenstern, Türen und der luftdichten Ebene gefunden. Auch technische Anlagen – darunter vor allem die Heizungsanlagen, die Elektroinstallationen und die Sanitäranlagen – waren keinesfalls mängelfrei.
Bei den 100 dokumentierten Bauvorhaben wurde eine nicht unbeträchtliche Zahl schwerwiegender Mängel aufgedeckt. So wich eine ausgeführte Dachkonstruktion von der vorgegebenen Statik ab, Bewehrungsarbeiten wurden fehlerhaft ausgeführt, Auflager von Wand- und Treppenelementen waren nicht sachgerecht hergestellt. Typische Schwachstellen bei Fenstern und Türen waren mangelhafte Anschlüsse von Fensterbänken&nbsp; und Abdichtungsfehler.
Folgen dieser auf ungenügende Qualität in der Planung, Ausführung und Bauleitung zurückzuführenden Mängel sind u.a. Rissbildungen, Feuchteschäden und hohe Energiekosten.
<b>Qualitätskontrolle nach einheitlichen Standards<br /></b>Die Studie belegt: Als effizientes Frühwarnsystem bewährt sich die vom BSB entwickelte baubegleitende Qualitätskontrolle. Das Leistungsspektrum reicht von der baubegleitenden Beratung und Betreuung privater Bauherren, der Kontrolle der Qualität der Bauausführung, der Dokumentation des Bautenstands und der festgestellten Mängel, dem Konfliktmanagement auf der Baustelle bis zur fachtechnischen Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Abnahme. Nach bundesweit einheitlichen Standards kontrollieren die von der Verbraucherschutzorganisation berufenen unabhängigen Bauherrenberater – erfahrene Architekten, Ingenieure und Sachverständige – die Qualität des entstehenden Gebäudes. Die Betreuung beginnt in der Regel vor Vertragsabschluss, orientiert sich dann am jeweiligen Bauvertrag und der Bau- und Leistungsbeschreibung und endet mit der Schlussabnahme des Gebäudes. Mit durchschnittlich 8 Baustellenkontrollen wird eine hohe Kontrolldichte gewährleistet.
Bauherrenberater decken bei ihren Kontrollen auf der Baustelle – 2011 geschah das insgesamt bei rund 6.000 Bauvorhaben von BSB-Mitgliedern – rechtzeitig Mängel auf und geben mit fachlich fundierten Dokumentationen privaten Bauherren ein Instrument in die Hand, unverzügliche Beseitigung vom Bauvertragspartner einzufordern.
<b>Hohe Bauschadenskosten durch rechtzeitige Mängelbeseitigung vermieden<br /></b>Beispielhaft rechnet die Studie auf Basis von Baupreisdatenbanken und der Analyse von Versicherungsschäden hoch, welche Schadenbeseitigungskosten durch rasche Mängelbeseitigung erspart geblieben sind. Das Spektrum der vermiedenen Schadenskosten reicht bei den ausgewählten Beispielen von 12.000 bis 40.000 Euro.&nbsp;
So wurde an einem Einfamilienhaus Schimmelpilzbefall durch die fehlerhaft ausgeführte Wärmedämmung und undichte Fenster festgestellt. Die Beseitigung von Fehlstellen in der Dämmung und das Nacharbeiten der Fenster kosteten 3.500 Euro. Erspart blieben 20.000 Euro Bauschadenskosten. 
In einem anderen Fall wurde im Dach einer Doppelhaushälfte eine stark durchnässte Zwischensparrendämmung eingebaut. Der Austausch belief sich auf 6.500 Euro, vermieden wurden geschätzte 12.500 Bauschadenskosten.
Wichtig: In solchen Kostenschätzungen sind auch Kosten zu berücksichtigen, die entstanden wären, wenn Fördermittel aufgrund verfehlter KfW-Auflagen nicht gewährt worden wären, eine Wertminderung des Gebäudes verursacht wird oder Heizkostensteigerungen entstehen. 
<b>Baubegleitende Qualitätskontrollen mit positivem Effekt auf Bauqualität<br /></b>Werden Mängel rechtzeitig aufgespürt und beseitigt - während der Bauphase und vor allem bevor sie von Folgegewerken verdeckt werden – bleiben kosten- und arbeitsaufwändige Nachbesserungen und große Schadenssummen erspart. „Die frühzeitige Beseitigung der jeweiligen Mängel im Bauablauf lässt sich mit deutlich geringeren Kosten und ohne weitreichenden Folgen für die Bauqualität durchführen“, folgert Dipl.-Ing. Heike Böhmer, Direktorin des IFB. Gravierende Folgeschäden aufgrund nicht rechtzeitig entdeckter Mängel könnten beispielsweise später eine umfangreiche Sanierung erforderlich machen, im schlimmsten Falle sogar den Rückbau und Neubau von Gebäudeteilen. „Baubegleitende Qualitätskontrollen dienen als Frühwarnsystem auf dem Bau und haben einen positiven Effekt auf die Bauqualität“, zieht Böhmer ein Fazit.
<b>Umfassende Beratung und aktiver Verbraucherschutz<br /></b>Als Kernangebot des Bauherren-Schutzbund e.V. zielen baubegleitende Qualitätskontrollen nicht nur auf technische Kontrollen durch fachlich versierte Berater, sondern gleichermaßen auf umfassende Beratung und Betreuung. Sie sind „ein adäquates Mittel, um die Interessen des Bauherrn gegenüber seinem Vertragspartner zu vertreten und bieten die Möglichkeit, Mängel im Rahmen des Baufortschritts zu erkennen, um sie frühzeitig – vor dem Entstehen eines Schadens – beseitigen zu können“, heißt es in der Studie.
„Risiken und Konfliktpotenzial auf dem Bau werden durch unsere Beratungs- und Betreuungsangebote deutlich gemindert und die Bauqualität steigt“, konstatiert Peter Mauel, 1. Vorsitzender des BSB. „Von den regelmäßigen Qualitätskontrollen auf hohem fachlichen Niveau durch unsere Bauherrenberater und den Gesprächen auf der Baustelle profitieren nicht nur private Bauherren als Vereinsmitglieder, sondern alle am Bau Beteiligten. So wird gleichermaßen die Chance zum Interessenausgleich genutzt. Das mit Qualitätsmängeln verbundene wirtschaftliche Risiko sinkt auch für Bauunternehmen. Nachbesserungen, Ärger und möglicherweise ein gerichtliches Nachspiel werden vermieden.“
Durch die jüngste Studie sieht sich der BSB bestätigt, Ausbau und Profilierung der baubegleitenden Qualitätskontrolle fortzusetzen. „Im Dialog mit allen am Bau Beteiligten werden wir weiter das Thema Bauqualität fördern und unseren Beitrag für aktiven Verbraucherschutz leisten“, konstatiert Mauel.
Der Forschungsbericht steht im Internet unter <link http://www.bsb-ev.de/>www.bsb-ev.de</link> als Download zur Verfügung.
Berlin / Hannover, 12.07.2012
<table summary=""><tbody><tr><td><link 2680#16347 - internal-link "Opens internal link in current window"><img src="uploads/RTEmagicC_bm-keller-dach.jpg.jpg" width="240" height="152" alt="" /></link></td><td><link 2680#16324 - internal-link "Opens internal link in current window"><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/internal_link.gif" alt="Opens internal link in current window" /><img src="uploads/RTEmagicC_bm-rechtzeitig.jpg.jpg" width="240" height="152" alt="" /></link></td></tr><tr><td></td><td></td></tr></tbody></table>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 22:34:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Augen auf beim Wohnungskauf</title>
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			<description>Augen auf beim Wohnungskauf
Wohnungseigentum kann selbst genutzt, veräußert, vererbt oder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Augen auf beim Wohnungskauf</b>
<b>Wohnungseigentum kann selbst genutzt, veräußert, vererbt oder vermietet werden. Nicht zuletzt dient es als Sicherheit und Altersvorsorge. Potenzielle Erwerber einer Eigentumswohnung sollten sich vor Beurkundung des Kaufvertrages mit der Vielzahl von Rechten und Pflichten beschäftigen, die die künftige Mitgliedschaft in einer Wohnungseigentümergemeinschaft mit sich bringt. Der neue BSB Ratgeber gibt zu diesem komplizierten Rechtsgebiet einen verständlichen und kompakten Überblick.</b>
Da mit dem Wohnungskauf nicht nur das Sondereigentum an der Wohnung, sondern auch Anteile am Gemeinschaftseigentum erworben werden, müssen die auf dem Wohnungseigentumsgesetz basierenden Grundlagen der Gemeinschaft geprüft werden. Wichtige Dokumente sind Teilungserklärung, Gemeinschaftsordnung und zurückliegende Beschlüsse der eventuell schon existierenden Eigentümergemeinschaft, die auch für den Neuerwerber bindend sind.
Der Ratgeber erläutert die wichtigsten Bestandteile von Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung. Diese kann beispielsweise Regelungen zum Ausüben beruflicher Tätigkeiten oder dem Zusammenleben enthalten, die gegen den Erwerb sprechen. Mögliche Sondernutzungsrechte räumen einzelnen Eigentümern die ausschließliche Nutzung einzelner Flächen ein. Auch der Kostenverteilungsschlüssel sollte geprüft werden, denn nachträgliche Änderungen bedürfen der Zustimmung aller Eigentümer.
Beim Kauf ist darauf zu achten, dass Wohnung und zugeordnetes Nebengelass wie Keller oder Stellplatz mit den Angaben der Teilungserklärung übereinstimmen.
Zwingend notwendig ist der Blick in die Beschlusssammlung. Wurden beispielsweise Modernisierungsmaßnahmen beschlossen, die noch nicht realisiert sind, so kann eine dann auch vom Neuerwerber zu zahlende Sonderumlage fällig werden. Auch das künftig regelmäßig zu entrichtende Hausgeld und die Instandhaltungsrücklagen sollten überprüft werden.
Der Ratgeber gibt Tipps zu den Fragen, die mit dem Verwalter zu klären sind. So sollte man sich bei ihm über die Verträge der Gemeinschaft informieren und den Energieausweis zum energetischen Stand des Hauses vorlegen lassen.
Der Ratgeber informiert darüber, welche Prüfungsschritte vor der Beurkundung des Kaufvertrages erfolgen sollten und wozu der Notar verpflichtet ist. Dazu muss u.a. der aktuelle Grundbuchauszug vorliegen, die Bedingungen zur Fälligkeit des Kaufpreises sind besonders sorgfältig zu prüfen, auf lastenfreien Erwerb ist zu achten. Regelungen zum Übergang des Besitzes und zur Rechtsstellung in der Eigentümergemeinschaft sind zu treffen.
Beim Kauf einer gebrauchten Wohnung sollte besonders die Mängelhaftung unter die Lupe genommen werden, denn fast alle Kaufverträge enthalten einen wirksamen Haftungsausschluss. Hier empfiehlt sich zuvor eine genaue bautechnische Prüfung durch einen Sachverständigen.
Wegen des mit einem Wohnungserwerb einhergehenden wirtschaftlichen Risikos empfiehlt der Ratgeber generell die gründliche Prüfung des Kaufvertrages durch einen Anwalt des Vertrauens – gleich ob eine bereits bestehende oder noch zu errichtende Immobilie gekauft wird.
Der Bauherren-Schutzbund e.V. bietet kompetente rechtliche und bautechnische Beratung für Käufer, Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften durch Vertrauensanwälte und unabhängige <a name="_GoBack"></a>Bauherrenberater an. &nbsp;&nbsp;
<link http://www.bsb-ev.de/>www.bsb-ev.de</link>
Berlin, 28.06.2012]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 22:34:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>BSB-Umfrage zu Eigenleistungen beim privaten Hausbau</title>
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			<description>BSB-Umfrage zu Eigenleistungen beim privaten HausbauMuskelhypothek am Bau
Beim eigenen Hausbau...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>BSB-Umfrage zu Eigenleistungen beim privaten Hausbau<br /></b><b>Muskelhypothek am Bau</b>
<b>Beim eigenen Hausbau selbst mit Hand anzulegen, ist für viele Bauherren selbstverständlich. In einer aktuellen online-Befragung des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) gaben 500 private Bauherren Auskunft über Beweggründe, Art und Umfang der Eigenleistungen</b>. 
Danach steht für 96 Prozent die Kostenersparnis an vorderster Stelle, gefolgt vom Spaß, am eigenen Haus mit zubauen, den die Hälfte der Befragten nannte. 36 Prozent wollen durch Eigenleistungen zu geringes Eigenkapital ausgleichen, um die Finanzierung zu ermöglichen und 16 Prozent freuen sich, berufliche Kenntnisse zu nutzen.
Was sich Bauherren, helfende Familienmitglieder und Freunde zutrauen, sind vor allem Ausbauarbeiten und die Gestaltung von Außenanlagen. Dabei liegt Malern und Tapezieren mit 93 Prozent vorn, gefolgt von der Gestaltung von Außenanlagen, die zu 79 Prozent genannt wurden. Selbst Fußbodenbelag zu verlegen, gaben 65 Prozent an, und ein gutes Drittel flieste selbst. Rund 30 Prozent der Umfrageteilnehmer offenbarte, Trockenbauarbeiten zu übernehmen, an Sanitärinstallationen wagten sich 17 Prozent. 
Der Wertumfang der Eigenleistungen erreicht bei der guten Hälfte der Befragten maximal 10 000 Euro, 22 Prozent geben etwa 15 000 Euro an und neun Prozent wollen etwa 25 000 Euro erreichen. Immerhin 13 Prozent jedoch verweisen auf &nbsp;mehr als 25 000 Euro.<br />Bei der Frage, was realistisch ist und wo sich Bauherren eventuell übernehmen, empfiehlt der BSB, solche Gewerke zu bevorzugen, die einen hohen Lohn- und geringen Materialanteil enthalten. Lohnkosten sind teuer und schlagen in vollem Umfang für die Bauherren zu Buche. Kritisch sind die eigenen handwerklichen Fähigkeiten einzuschätzen. Deshalb sollten von Spezialgewerken besser die Finger gelassen werden, es sei denn, man hat selbst die notwendige fachliche Qualifikation. 
Einem besonderen – auch finanziellen -&nbsp; Risiko, so warnt die Verbraucherschutzorganisation, setzen sich private Bauherren aus, wenn sie Arbeiten übernehmen, die spezielle Kenntnis von Bauvorschriften und Regelwerken erfordern. Oft sind dann teure Nacharbeiten notwendig, der Bauablauf verzögert sich. Einige Gewerke – wie zum Beispiel Heizungs- und Elektroinstallation – gehören in die Hand spezieller Fachfirmen.
Eigenleistungen sind in jedem Fall gründlich zu planen, der Arbeitsaufwand wird oft unterschätzt. Der BSB rät, auch hier Realismus walten zu lassen. Etwa 1000 Stunden Muskelhypothek bei einjähriger Bauzeit zu veranschlagen, bedeutet wöchentlich ca. 25 Stunden zu erbringen. Wenn nur Wochenenden oder der Urlaub zur Verfügung stehen, ist das eine hohe Belastung.
Um Vertragssicherheit zu bekommen und das Kostenrisiko minimal zu halten, sind schon im Bauvertrag Eigenleistungen eindeutig zu definieren und dafür Gutschriften festzuschreiben. Die Erfahrungen der vom BSB betreuten Mitglieder zeigen, dass Banken die Muskelhypothek honorieren. Eigenleistungen zählen zum Eigenkapital und senken den Kreditbedarf. Günstigere Zinskonditionen können verhandelt werden. 
Eigenleistungen, so ein Fazit der Verbraucherschutzorganisation, sind zu empfehlen, wenn sie gut und realistisch geplant sind, den eigenen Fähigkeiten und dem persönlichen Zeitbudget entsprechen. Wie die online Umfrage zeigt, sind sie für viele Bauherren ein wichtiges Unterpfand, den Traum vom eigenen Haus zu realisieren. Der Ratgeber des BSB &quot;Spaß am Bauen – Tipps für Eigenleistungen&quot; steht im Internet als kostenloser Download zur Verfügung.
<link http://www.bsb-ev.de/>www.bsb-ev.de</link>&nbsp; <br />Berlin, 04.04.2012 ]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Ohne qualitätsvolles Bauen verpuffen energetische Effekte</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/pressemitteilungeneinzeln/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=421&#38;cHash=6b58df38e10a5dd4e2147695369bd00a</link>
			<description>Ohne qualitätsvolles Bauen verpuffen energetische Effekte
Aktuelle Gemeinschaftsstudie von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Ohne qualitätsvolles Bauen verpuffen energetische Effekte</b>
<b>Aktuelle Gemeinschaftsstudie von Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V. Hannover deckt Schadenpotenziale und Mängelkosten beim energetischen Bauen und Modernisieren auf</b>
<ul><li>Wachsendes Engagement privater Bauherren für Energieeffizienz</li><li>Anzahl und Umfang der Schäden bei energetischer Modernisierung nehmen zu</li><li>Kostenträchtige Fehlerquellen in Planung und Ausführung von Wärmedämmung, Luftdichtheit und Anlagentechnik</li><li>Energieeffizienz sensibler Bereich der Bauqualität</li><li>Qualitätskontrollen bei energetischem Bauen unverzichtbar</li></ul>
Private Bauherren engagieren sich zunehmend für Energieeffizienz beim Bauen und Modernisieren. Schwerpunkte liegen neben klimapolitischen Zielen des Energiekonzepts der Bundesregierung und damit verbundenen gesetzlichen Anforderungen im persönlichen Wunsch nach Energiekosteneinsparung, Wertsteigerung, Schadenfreiheit und Wohnkomfortverbesserung der eigenen Immobilie.
Allerdings zeigen Erfahrungen aus der Bau- und Sachverständigenarbeit, dass mit wachsendem Umfang des energetischen Bauens und Modernisierens Anzahl und Umfang von Schäden zunehmen. Die Folgen sind gravierend: Wird das gesteckte bauliche Qualitätsziel nicht erreicht, verpuffen auch die angestrebten energetischen Effekte.
Für die Motivation der Eigentümer gewinnt diese Entwicklung an Bedeutung. Sie war Ausgangspunkt für eine jetzt vorliegende Gemeinschaftsstudie des Bauherren-Schutzbundes (BSB) mit dem Institut für Bauforschung Hannover (IFB) in Kooperation mit der AIA AG. 
<b>Schadensfälle im Neu- und Altbau ausgewertet<br /></b>Die Gemeinschaftsstudie wertete Schadensfälle aus den Jahren 2007 bis 2011 aus. Mit dem Fokus auf Schäden durch energieeffizientes Bauen wurde untersucht, welches Schadenspotenzial z.B. unzureichende Planung und Koordination, fehlerhafte Dimensionierungen von technischen Anlagen, fehlerhafte Berechnungen und mangelhafte Bauausführungen bergen und welche Mangelfolgeschäden bzw. Mangel- und Schadenbeseitigungskosten sie nach sich ziehen. Erstmals wurden konkrete Zahlen zu Schadenshöhen ermittelt. Aus den dokumentierten Folgen sollen Lösungen für dauerhaft effizientes Bauen und Modernisieren abgeleitet werden.
Die Unterschiede bei den untersuchten Neubau- und Sanierungsvorhaben sind gering. Zu 66 Prozent liegen Quellen für spätere Schäden in nicht fachgerechter Ausführung der Baumaßnahmen, 34 Prozent sind der Bauvorbereitung mit unzureichender oder fehlender Planung zuzuschreiben. Als Mangelschwerpunkte wurden Wärmedämmschichten, luftdichte Ebenen und technische Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien identifiziert.
<b>Fehlerhafte Wärmedämmung: hohe Kosten, harte Konsequenzen<br /></b>Mit 46 Prozent der Fehler erweisen sich ungenügende Planung und Ausführung der Wärmedämmung als besonders kostenträchtig, gefolgt von 30 Prozent Fehlern beim Einbau luftdichter Ebenen. 
Die Analyse zeigt: Typische Schadensquellen sind dabei die nicht fachgerechte Verarbeitung der Materialien, nicht geplante oder falsch gewählte Bauteile. Die Unverträglichkeit von Komponenten kann beispielsweise zur Ablösung der Wärmedämmung führen. Wärmebrücken ziehen Feuchtigkeitsschäden nach sich. Zu gering bemessene Dämmschichten führen zum Nichterreichen von Förderkriterien, was den Verlust von Fördermittel nach sich zieht. 
<b>Mangelhafte Bauausführung: das Gegenteil gewünschter Effekte<br /></b>Fehler bei der Ausführung von Bauvorhaben sind nicht auf Bauschäden begrenzt. Sie können genauso die Nichterfüllung vereinbarter Beschaffenheiten und vertraglicher Festlegungen als Folgeschäden nach sich ziehen. Dazu zählen – über den gesamten Nutzungszeitraum des Gebäudes hinweg – der Mehrverbrauch von Energie, die Steigerung der Energiekosten und nicht erreichte Komfortkriterien. Auch ungeplante Lüftungswärmeverluste über nicht fachgerecht abgedichtete Fugen und Anschlüsse beeinflussen die Energiebilanz eines Gebäudes.
<b>Falsch dimensionierte Technik: Gebäude funktionieren nicht<br /></b>Haustechnik kann nicht abgekoppelt von der Konstruktion betrachtet werden. Falsch dimensionierte Heizungsanlagen haben negative Folgen: ebenso fehlerhaft eingestellte Anlagen, deren Wirkungsgrad die Planwerte nicht erfüllt. Die geplante Funktionsfähigkeit und Nutzung des Hauses ist eingeschränkt, die angestrebte Behaglichkeit gemindert. Hohe Zusatzkosten entstehen. 
<b>Sensibler Bereich Energieeffizienz <br /></b>Die in der Studie ausgewerteten Mängel und Schäden haben weitreichende Konsequenzen. Sie führen zur Erhöhung des geplanten Energiebedarfs, zu erhöhter CO<sub>2</sub>-Emission und Steigerung der Energiekosten, zu Folgeschäden mit zusätzlichen Kosten, zum Nichterreichen von Fördervoraussetzungen mit entsprechenden Schadenersatzansprüchen und zur Wertminderung des Hauses samt nicht erreichter Komfortkriterien. „Planung, Errichtung und Modernisierung von Gebäuden mit dem Ziel energieeffizienter Ergebnisse sind ein besonders sensibler Bereich im Sinne der Bauqualität“, zieht die Studie ein Fazit. 
<b>Das Haus ganzheitlich denken <br /></b>„Energieeffiziente Gebäude müssen heutige und künftige Anforderungen an Komfort und Behaglichkeit erfüllen. Deshalb“, so IFB-Direktorin Heike Böhmer, „gilt es, das Haus ganzheitlich zu denken und qualitativ hochwertig zu bauen. Der Begriff Bauqualität betrifft demzufolge nicht nur das Bauergebnis, sondern auch den gesamten Bauprozess. Wird ein nachhaltiges Gesamtkonzept erarbeitet unter vollständiger Berücksichtigung der ästhetischen, energetischen und ökologischen Anforderungen des Bauherrn und des Gesetzgebers, gibt es viel weniger Probleme“, schätzt Böhmer ein. 
Es bedarf, auch dieses Fazit zieht die Studie, vermehrter Anstrengungen, alle am Bau Beteiligten zu sensibilisieren, ihr Handeln dem Ziel anzustrebender Nachhaltigkeit und damit weitgehender Mängelfreiheit unterzuordnen. „Planer und Bauausführende müssen Zusammenhänge zwischen Planungs- und Ausführungsfehlern, den daraus folgenden Schäden und deren Auswirkungen erkennen und ihre Zusammenarbeit prozessübergreifend koordinieren“, folgert die Studie. Ein Höchstmaß an Sachverstand und Erfahrung sei dafür vonnöten.
Für ein qualitätsvolles Bauergebnis sind zudem baubegleitende Qualitätskontrollen unerlässlich. Auch dafür müssten sowohl Bauunternehmen als auch Bauherren Sensibilität entwickeln. Private Bauherren sollten sich unabhängiger Unterstützung versichern. Der Bauherren-Schutzbund bietet für seine Mitglieder ein bundesweites Netz unabhängiger Berater, die auch auf energetisches Bauen und Modernisieren spezialisiert sind.
<b>Erhöhte Schadenzahlen vermeiden<br /></b>Der Gemeinschaftsstudie lagen Schadensfälle von Gebäuden mit Kriterien für die Energieeinsparverordnung 2009 und die KfW Haus 70 Förderung zugrunde. Hocheffiziente Gebäudearten wie Passiv- oder Plusenergiehäuser wurden noch nicht untersucht. „Da diese noch sensibler auf Qualitäts- und Standardabweichungen reagieren, ist zu erwarten, dass sich die Anzahl der Fehler kurz- oder mittelfristig in erhöhten Schadenzahlen und –summen widerspiegeln wird“, befürchtet IFB Direktorin Böhmer. Deshalb erforderten künftige Ansprüche an das Bauen und Modernisieren mit dem Ziel besonders definierter Energieeffizienz hohe fachliche Kompetenz und Kooperation bei allen an Planung und Bauausführung Beteiligten. 
Die Gemeinschaftstudie steht im Internet als Download zur Verfügung.
<link http://www.bsb-ev.de/ _blank external-link-new-window "Bauherren Schutzbund e.V.">www.bsb-ev.de</link>,&nbsp;<link http://www.bauforschung.de/ _blank external-link-new-window "Bauforschung">www.bauforschung.de</link>
Berlin / Hannover, 15. 02. 2012]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
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