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		<title>Bautechnik Newsletter</title>
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		<description>Aktuelle News zum Thema Bautechnik</description>
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			<title>Bautechnik Newsletter</title>
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			<title>Thermische Solaranlagen richtig planen, montieren und betreiben</title>
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			<description>Thermische Solaranlagen richtig planen, montieren und betreiben
Die Sonne anzuzapfen, um Wärme...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Thermische Solaranlagen richtig planen, montieren und betreiben</b>
Die Sonne anzuzapfen, um Wärme fürs eigene Haus zu gewinnen, ist für eine wachsende Zahl von Bauherren bereits Teil des energetischen Baukonzepts. Doch nur ein störungsfrei laufender Sonnenkollektor spart Energie. Fehler bei seiner Planung oder Montage können den Verbrauch an konventioneller Energie sogar höher treiben als ohne Solaranlage.
<b>Das Problem: ökologische und ökonomische Effekte nicht ohne weiteres erreichbar</b><br />Eine Solaranlage trägt zur Energieeinsparung bei, wenn sie störungsfrei läuft. Wird sie über längere Zeit nicht ordnungsgemäß betrieben, kann das darüber hinaus die Lebensdauer verkürzen. Schon Fehler bei Planung oder Montage können zu geringeren Solarerträgen führen, in extremen Fällen gar zu einem höheren Verbrauch an konventioneller Energie als ohne Solaranlage.
<b>Worauf kommt es an?</b><br />Es gibt verschiedene Sonnenkollektoranlagen und Konzepte mit jeweils spezifischen Betriebsweisen. Deshalb ist große Sorgfalt auf Planung, Ausführung und Betrieb einer Solaranlage zu verwenden, um die gewünschten positiven Effekte zu erzielen. Auch bei ausgereiften Solaranlagen sind Funktionsstörungen nicht auszuschließen. Funktionskontrollroutinen, die bei verdächtigen Betriebszuständen eine Warnung auslösen, sollte deshalb sofort nachgegangen werden. Allerdings: Was bei der einen Anlage als Fehleranzeichen gilt, kann bei einer anderen gezielte Regelstrategie sein. Bei der Fehlersuche sollte man mit wachen Sinnen und Logik vorgehen. Signale sind u.a. Druckverluste im System, nachlassende Anlagenleistung oder geringere Laufzeiten der Solarpumpe als Sonnenscheinstunden.
<b>Fehler vermeiden: Positionierung und Dimensionierung aufeinander abstimmen</b><br />Die Ausrichtung eines Sonnenkollektors als heizungsunterstützende Kombianlage sollte nicht mehr als 45° von der Südrichtung abweichen. Bereits in der Planungsphase muss geklärt sein, wo und wie die Anlage montiert wird. Dabei spielen Dichtigkeit des Daches, Korrosionsbeständigkeit korrespondierender Materialien und angreifende Schnee- und Windlasten eine Rolle.<br />Kollektor- und Speichergröße stehen in Beziehung zu Wärmebedarf und Anwendung. Abhängig von der Auslegung als Low-Flow oder High-Flow Anlage sind Solarkreispumpe und Durchmesser der Solarkreisrohre passend zu dimensionieren. Eine zu geringe Durchströmung des Kollektorkreises beispielsweise führt zu überhöhten Systemtemperaturen, was den Wirkungsgrad verschlechtert. Ist das Ausdehnungsgefäß des Solarkreises zu klein, lässt sich der Druck im Kollektor nicht halten. Dann müsste die Solaranlage nach jedem Stillstand bei Sonnenschein neu befüllt werden – ein klarer Mangel.
<b>Achtung: Planungs- und Dimensionierungsfehler treten bei Installation zutage</b><br />Planungs- und Dimensionierungsfehler zeigen sich bei der Installation. So können unpassende Komponenten eingebaut oder passende falsch miteinander verbunden sein. Zu Montagefehlern zählt u.a., dass der heiße Kollektorvorlauf mit dem unteren Wärmetauscheranschluss am Speicher verbunden wird, weil der Installateur das als vorteilhaft für die Boilerladung ansieht. Automatische Entlüfter am Kollektor dürfen nicht ohne dazwischen geschaltete Absperreinrichtung montiert werden. Anderenfalls kann verdampftes Solarkreismedium entweichen.<br />Wärmedämmmaterialien und Verbindungstechniken sollten geprüft werden, denn viele sind zwar für normale Heizungstechnik, nicht aber für hohe Drücke und Temperaturen im Solarkreis geeignet. Neben Fehlern im hydraulischen Teil können Fehler in der Regelungstechnik die beste Solaranlage lahmlegen. Dazu zählen herausgerutschte Kollektorfühler, die nur die Dachtemperatur messen, Dreiwegeventile, die Solarwärme zu einem vom Regler gerade nicht gemeinten Wärmetauscher leiten oder an falscher Stelle montierte Temperaturfühler.
<b>Darauf ist ebenfalls zu achten: technisch korrekte Inbetriebnahme</b><br />Bei Inbetriebnahme müssen Solarkreis und Kollektor mit Medium befüllt werden, bevor sich der Kollektor durch die Sonne aufheizt. Denn sonst können im Kollektor Temperaturen von über 100° C entstehen. Die Folge wären starke Temperaturschocks mit thermischen Spannungen im Material und Druckschlägen. Bei Frostgefahr darf der Kollektorkreis nicht mit Wasser gefüllt werden. Sonnenkollektoren verlieren Wärme in den Nachthimmel. Gerade die gute Wärmedämmung von Hochleistungskollektoren bewirkt dann ein Abkühlen der Absorber unter die Lufttemperatur. Deshalb können Frostschäden auftreten, noch bevor erste Nachtkälte im Wetterbericht erwähnt wird. Ein Frostschaden am Kollektor ist eine kostspielige Angelegenheit bis hin zum Totalausfall!<br />Zu kontrollieren ist auch die richtige Einstellung des Anlagendrucks, des Durchflusses und der Temperaturdifferenzen.
<b>BSB-Tipp von Diplomphysiker Klaus Lambrecht, Partner der Lambrecht Jungmann Partnerschaft und Experte für Energieplanung im Solaroffice Rottenburg:</b><br />Sich bei seinem Bauvorhaben für eine Solaranlage und damit für regenerative Energien zu entscheiden, ist ein zukunftsweisender Schritt. Allerdings sind bei der Planung, Installation und dem Betrieb von Solarkollektoren einige Faktoren zu beachten, um die gewünschte Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Angesichts der Größe der Investition und Vielfalt solcher Anlagen, sollten private Bauherren auf gründliche Beratung, Planung und Kontrolle durch ausgewiesene Experten und eine exakte Einweisung nicht verzichten. Einmal investiert, stellt die Sonne dann keine Rechnung mehr.
<link http://www.solaroffice.de/ _blank external-link-new-window "Solaroffice">www.solaroffice.de</link>,&nbsp;<link http://www.bsb-ev.de/ _blank external-link-new-window "Bauherren Schutzbund e.V.">www.bsb-ev.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:33:00 +0200</pubDate>
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			<title>Modernisieren nach Plan</title>
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			<description>Modernisieren nach Plan
Neuer Putz und Wärmedämmung, modernes Bad und effiziente Heizung, Abbau...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Modernisieren nach Plan<br /></b>
<b>Neuer Putz und Wärmedämmung, modernes Bad und effiziente Heizung, Abbau von Barrieren und mehr Platz im ausgebauten Dachgeschoss – das Bauen im Bestand gewinnt an Bedeutung. Doch wer sein Haus modernisiert, tut gut daran, die Arbeiten sinnvoll zu planen. Der vom BSB entwickelte Modernisierungs-Check hilft. </b>
<b>Das Problem: Nicht alles geht im alten Haus</b><br />Modernisierungswünsche müssen auf baulichen Zustand und Lage des Objektes, auf städtebauliche Parameter und familiäre Lebensplanung ausgerichtet sein. Fachlich fundierte Beratung zu Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der individuellen Um- und Ausbauabsichten hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Kann das vorhandene Gebäude überhaupt baulich erweitert oder im Dachgeschoss ausgebaut werden? Bei der Beurteilung der vorhandenen Grundstücks- und Bebauungssituation entscheiden städtebauliche Aspekte wie zulässige Gebäudehöhe, maximal zulässige Überbaubarkeit des Grundstückes und die Einhaltung vorgeschriebener Abstandsflächen zu Nachbargrenzen mit darüber, was am Standort möglich ist.
<b>Worauf kommt es an?</b><br />Für die Gebäudemodernisierung sind exakte Grundlagen zu schaffen, damit Arbeiten und Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Die Bestandserfassung als erster Schritt beim Modernisierungs-Check betrachtet Besonderheiten und Schäden am Gebäude und den Zustand der technischen Anlagen. Nach detaillierter Einschätzung erforderlicher Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen mit Hinweisen für notwendige Bauteiluntersuchungen lässt sich der Bauablauf planen.
<b>Wichtig: Modernisierungsempfehlungen als Leitfaden</b><br />Die auf den erfassten Daten zum Gebäude und seinem baulichen Zustand basierenden Empfehlungen bilden den Leitfaden für eine den Regeln der Bautechnik entsprechende Modernisierung und Instandsetzung. Wichtiger Bestandteil sind Hinweise in statisch-konstruktiver, bauphysikalisch-energetischer und brandschutztechnischer Hinsicht. So kann es aufgrund festgestellter Schadensbilder wie Risse in Wänden erforderlich werden, Fundamentverstärkungen auszuführen.
<b>Fehler vermeiden: Schädlings- und Schwammbefall auf den Grund gehen</b><br />Die Holzkonstruktion des Dachstuhls und das Kellermauerwerk sind am häufigsten von Schädigungen wie Schädlings- und Schwammbefall oder Kontamination der Holzbauteile mit giftigen Holzschutzmitteln betroffen – oft verbunden mit Durchfeuchtung. Einem solchen visuellen Eindruck sollten gesondert durchzuführende Detailuntersuchungen wie Holz- und Feuchtegutachten folgen, um den Umfang notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen zu ermitteln. Ohne eine solche Analyse lassen sich Kosten und Aufwand schwer eingrenzen.<span lang="EN-US"></span>
<span lang="EN-US"></span><b>Sinnvoll: Kombination mit Energieberatung</b><br />Der Modernisierungs-Check schenkt Maßnahmen der zusätzlichen Wärmedämmung und der Erneuerung der Heizungsanlage im Sinne der geltenden Energieeinsparverordnung große Aufmerksamkeit. Eine Kombination mit einer qualifizierten Energieberatung ist sinnvoll, um spezielle energetische Aspekte zu berücksichtigen und die Nachhaltigkeit der Modernisierung zu gewährleisten.
<b>Aufschlussreich: Kostenschätzung für die Planung des Gesamtaufwands</b><br />Im Modernisierungs-Check ausgesprochene Empfehlungen und vorgeschlagene Maßnahmen werden in einer Kostenschätzung bewertet. Grundlage sind Gebäudeparameter wie Baujahr, Baualtersstufe, Wohn- und Nutzfläche, aber auch Kostenansätze für beabsichtigte bauliche Erweiterungen und anfallende Baunebenkosten, zum Beispiel für erforderliche Genehmigungen und Planungsleistungen. Wer den Gesamtaufwand kennt, kann jederzeit entscheiden, ob alles auf einmal angepackt werden kann oder welche Rang- und Reihenfolge einzelnen Maßnahmen gebühren soll.
<b>BSB-Tipp von Bauherrenberater Ludger Weidemüller (Berlin):</b> <br />Der Modernisierungs-Check als Beratungsangebot des Bauherren-Schutzbundes folgt bewusst dem Gedanken einer komplexen Gebäudemodernisierung und will so vermeiden, dass Haus und Wohnung zur Dauerbaustelle werden. Für zu treffende Kaufentscheidungen ist es unverzichtbar, eine realistische Bestandsbewertung vorzunehmen und die Augen vor notwendigen Modernisierungs-, Sanierungs-, Um- oder Erweiterungsmaßnahmen nicht zu verschließen. Auch bei Modernisierung und Instandsetzung gilt der Zukunftsgedanke. Deshalb sollten Möglichkeiten für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes mit durchdacht werden. Das fördert Lebensqualität und Wohnkomfort. Und es beugt späteren eventuell notwendigen erneuten baulichen Eingriffen im Haus vor. Aus Sicht der Finanzierung ist es zweckmäßig, solche Maßnahmenpakete zu schnüren, die den Zugang zu günstigen Förderkrediten oder Zuschüssen ermöglichen.
www.bsb-ev.de]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			<category>2011</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Sonnenenergie voll nutzen</title>
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			<description>Sonnenenergie voll nutzen
Die Sonne heizt das Haus, wärmt das Wasser und sorgt für Strom!...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Sonnenenergie voll nutzen</b>
<b>Die Sonne heizt das Haus, wärmt das Wasser und sorgt für Strom! &nbsp;Eine gute, zukunftsweisende Idee. Vor allem, weil seit 2009 das Erneuerbare-Energien-Wärme- gesetz Bauherren beim Bau ihres Eigenheims vorgibt, einen Teil des Wärmebedarfs mit regenerativen Energieträgern zu decken. Doch damit Leistung, Ertrag und Kosten in Einklang kommen, sind viele Kriterien, vor allem für die Haustechnik, zu beachten.</b>
<b>Das Problem: wichtige Kriterien fehlen</b><br />In vielen Bauverträgen und damit in den meisten Bau- und Leistungsbeschreibungen sind energetische Aspekte nur allgemein angerissen. Auch die vom Bundesbauministerium 2008 herausgegebenen Mindestanforderungen für Ein- und Zweifamilienhäuser enthalten zur Nutzung regenerativer Energien erst wenige Angaben. Es ist also für energiebewusste Bauherren unerlässlich, sowohl für solare Wärme- als auch für eventuelle Stromerzeugung durch Photovoltaik konkrete Vereinbarungen zu treffen.
<b>Worauf kommt es an?</b><br />Wer sich für solare Brauchwassererzeugung und Heizungsunterstützung entscheidet, sollte darauf achten, dass in der Bau- und Leistungsbeschreibung Kollektorart, Speichertyp und Regelungstechnik detailliert beschrieben sind. Auch die Anpassung an Gebäude und Nutzung ist als Planungsbestandteil auszuweisen. Nur so ist ein effizienter Betrieb der Anlage zu erwarten. Festgelegt ist, dass mindestens 15 Prozent der benötigten Wärmeenergie solar herzustellen sind. Bei Gebäuden bis zu zwei Wohneinheiten muss deshalb die Kollektorfläche mindestens vier Prozent der beheizten Nutzfläche betragen. Ebenso sind detaillierte Angaben zur Art der Wärmeübergabe, zur Verteilung und Regelung, zur Wärmedämmung von Leitungen in unbeheizten Bereichen sowie zu den Abgasanlagen aufzunehmen.<br />Bei Stromgewinnung mittels Photovoltaik ist die Praxis ähnlich. Zunächst sollte die entsprechend den örtlichen Gegebenheiten solar produzierbare Strommenge ermittelt werden. Je Kilowatt installierter Solarleistung lassen sich zwischen 700 und 1.200 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugen. Da die gesetzliche Einspeisungsvergütung weiter reduziert wird, sollte vorrangig der Eigenbedarf für die Auslegung der Anlage zugrunde gelegt werden.
<b>Darauf ist zu achten: Ertrag muss stimmen</b><br />Im Vorplanungsstadium&nbsp; muss zunächst geprüft werden, ob Gebäudestandort und -ausrichtung einen wirtschaftlich vertretbaren Kollektorertrag liefern. Ein Neubau hat den Vorteil, dass Architektur und Statik der Trägerkonstruktion dafür optimal gewählt werden können. Wichtig sind kurze Leitungswege zum Speicher. Ferner sollte eine Simulationsberechnung Orientierungswerte für den praktischen Betrieb liefern. Die Auslegung von Kollektorfläche und Pufferspeicher ist davon abhängig, ob allein die Trinkwassererwärmung unterstützt oder zusätzlich die Raumheizung mit versorgt werden soll. Dabei spielt die Anzahl der Personen im Haus eine entscheidende Rolle. <br />Großen Einfluss auf den Ertrag hat die Regelung der Anlage. Die Qualitätsstufen reichen vom einfachen Solarregler bis zur Multifunktionsregelung der gesamten Anlagentechnik. Letztere gestattet jederzeit eine Funktions- und Ertragskontrolle, so dass Defizite durch Optimierung der Regelung behoben werden können. 
<b>Wichtig: zwischen Wirkungsgrad und Preis abwägen</b><br />Bei der Stromerzeugung durch Photovoltaik spielt der Zellentyp eine wichtige Rolle. Monokristalline Zellen erreichen bis zu 15 Prozent Wirkungsgrad, sind allerdings aufwändig in der Herstellung und teuer. Kristalline Siliziumsolarzellen mit geringfügig schlechterem Wirkungsgrad lassen sich preisgünstiger herstellen. Am kostengünstigsten sind Dünnschichtzellen. Sie ermöglichen flexible Bauformen und gewinnen trotz ihres niedrigen Wirkungsgrades von bis zu sieben Prozent an Bedeutung.<br />Bei der Auslegung der Photovoltaikanlage wird der Strombedarf des zu versorgenden Haushalts ermittelt, um daraus die benötigte Fläche entsprechend der örtlichen Sonneneinstrahlung abzuleiten. Bei der Auswahl von Anlagenangeboten wie Solarzellen, Wechselrichter, ggf. Netzeinspeisegerät und Leitungsinstallation, sollten das Preis-Leistungs-Verhältnis, die zugesicherte Lebensdauer der Komponenten und eigene Rechercheergebnisse den Ausschlag geben. Als nicht ganz unproblematisch erweisen sich Photovoltaikanlagen im Brandfall. Hier sollten Abschaltlösungen vorgesehen werden, die eine Gefährdung der Feuerwehreinsatzkräfte verhindern.
<b>Fehler vermeiden: zusätzliche Aufträge führen zu Mehrkosten</b><br />Nicht in der Bau- und Leistungsbeschreibung enthaltene, aber zum Umfang gehörende Leistungen verbleiben beim Bauherrn und erfordern zusätzliche Aufträge. Gerade bei haustechnischen Anlagen, die fast ausschließlich von Fachfirmen ausgeführt werden, sind erhebliche Mehrkosten die Folge.
<b>Nicht vergessen: Übergabe von kompletten Unterlagen vereinbaren</b><br />Systemauswahl und Dimensionierung für solare Wärmegewinnung sind als Bestandteil der Planung spätestens zur Abnahme zu übergeben. Von der Inbetriebnahme ist ein Protokoll anzufertigen, das Druckverhältnisse, Angaben zum Wärmeträger und Reglereinstellungen enthält.<br />Bei der Abnahme einer Photovoltaikanlage sind die Leistung des Solargenerators sowie die Effizienz und Funktion des Wechselrichters zu prüfen. Durch Kennlinienmessungen der einzelnen Leitungsstränge lassen sich Schaltungsfehler, defekte Module und Leistungsabfälle ermitteln. Auch diese Unterlagen sind dem Bauherren zu übergeben.
<b>BSB-Tipp von Energieberater Jürgen Friedrichs (Berlin): </b>Um solare Energiegewinnung fürs eigene Haus effizient zu machen, sind im Vorfeld viele Details zu prüfen – am besten unter Hinzuziehen eines unabhängigen Experten – und in die Bau- und Leistungsbeschreibung vor Vertragsunterzeichnung aufzunehmen. Eine vertragliche Zusicherung zuvor ermittelter Leistungskenngrößen ist zu empfehlen. Rechtzeitig sind Genehmigungsverfahren mit der zuständigen Bauordnungsbehörde zu klären, bei Solarstrom auch die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz. Im Finanzierungskonzept ist auf Fördermöglichkeiten zu achten. Ferner sind Fragen zur möglichen Besteuerung zu klären. 
www.bsb-ev.de]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			<category>2011</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 18:31:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Schwachstellen der Sanitärinstallation</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/newsletter/bautechnik/newsletter_einzelseite/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=399&#38;cHash=2c093bf8b94475374214613b1ed6cc4f</link>
			<description>Aktuell: Schwachstellen der SanitärinstallationEin heißes Bad, eine kalte Dusche – was für ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Aktuell: Schwachstellen der Sanitärinstallation</b><br /><br />Ein heißes Bad, eine kalte Dusche – was für ein Genuss je nach Jahreszeit! Doch bevor das Wasser aus der Leitung strömt, haben Fachleute das Bad geplant, Rohre verlegt und sanitäre Einrichtungen installiert. Bauherren, Planer und Handwerker müssen eng zusammenarbeiten, um die Arbeit mangelfrei auszuführen. Das allerdings gelingt nicht immer.<br /><br /><b>Das Problem: Mangelhaft montierte Abwasserleitungen verursachen Risse</b><br />Das Verlegen von Abwasserleitungen ist nicht unproblematisch. Werden sie wie üblich auf Rohfußböden verlegt, fehlen häufig erforderliche Aufbauhöhen. Kommt dann noch als „preiswerte“ Tragschicht ein bindemittelgebundener Estrich zum Einsatz, sind besonders in gefliesten Fußböden Risse feststellbar. Mangelhafte oder nicht vorhandene Planung zieht mangelhafte Leistungen des Installateurs und des Estrichlegers nach sich. Der Fliesenleger als letzter in der Gewerkefolge kann diese Mängel oft nicht erkennen, er ist trotzdem mitverantwortlich! <br />Müssen Entwässerungsleitungen bei Neubauten horizontal in Massivwänden verlegt werden, können Abmessungen der Schlitze und Wanddurchbrüche vorab planerisch bestimmt werden. Horizontalschlitze ohne statische Maßnahmen in vorhandene Wände geschnitten, gefährden die Standsicherheit der Gebäudekonstruktion. Die Folge: Rissbildungen in Wänden und Decken.<br /><br /><b> Was kann passieren?</b><br />Klagen Bewohner über mangelnden Schallschutz, liegt es häufig daran, dass Abwasserleitungen ohne schallentkoppelnde Materialien oder ohne schalldämmende Rohrbekleidungen montiert wurden. Hohlräume in Schlitzen müssen mit Faserdämmstoffen ausgestopft werden, um Resonanzeffekte zu verhindern. Oft sind Decken- und Wanddurchbrüche nicht verschlossen. Das lässt sogenannte „Haustelefone“ entstehen. Betroffene wissen, wie unerfreulich es ist, wenn die Geräusche des Nutzers der benachbarten Sanitäranlage zu hören sind!<br /><b><br />Mängel vermeiden: Fehlerhafte Rohrverlegung führt zu Energieverlusten und Feuchteschäden</b><br />Unkenntnis, Kosten- und Zeitdruck führen häufig dazu, dass Entwässerungs- bzw. Entlüftungsleitungen ohne elastische Abdichtungsbauteile durch Massivkonstruktionen bzw. Folienabdichtungen geführt werden. Die Folge sind Heizenergieverluste und Feuchteschäden durch Konvektion oder Kondensat an den undichten Stellen im Dach, ebenso Wasser im Keller und Sockel. Auch bei Versorgungsleitungen für Kalt- und Warmwasser oder Heizung im Vor- und Rücklauf können ähnliche Mängel auftreten. Energieverluste sind bei Warmwasserleitungen an Formteilen und Abzweigungen bzw. Armaturen in Heizungs- und Hausanschlussräumen zu verzeichnen, die gar nicht oder nicht nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) wärmegedämmt sind.<br /><br /><b>Sinnvoll: Energiespare</b>n<br />Wasch- und Spülmaschinen, die in der Regel mit Warmwasser arbeiten, sollten besonders in Neubauten oder bei größeren Sanierungen über das zentrale Warmwassersystem des Gebäudes versorgt werden. Warmwassererzeugung mit Gas, Heizöl oder regenerativ ist primär energiesparender als die mit elektrischem Strom.<br /><br /><b>Darauf ist zu achten: ausreichender Abstand</b><br />Nicht selten werden Versorgungsleitungen ohne Abstand zu Wänden verlegt. Häufig ist der Belastungsdruck durch Möbel dort am größten, die Estrichstärke jedoch am geringsten. Als Folge entstehen Risse in Bodenbelägen entlang der Wände. Schadensvorbeugend wären Rohrleitungsabstände von 30 bis 50 cm zu den Wänden. Auch die Verformung der Badewanne durch Wasser- und Personengewicht kann die elastischen Fugen zwischen Wannenrand und Fliesen abreißen und Wasser eindringen lassen. An diesen Stellen sollte doppelt abgedichtet werden. Besonders sorgfältig einzubauen sind Wannen aus Kunststoff.<br /><br /><b>BSB-Tipp von Hermann Bockstiegel, Bauherrenberater, Regionalbüro Osnabrück: </b><br />Bäder, WC, Wellnessbereiche und Küchen sind in der Regel die kostenintensivsten Räume, die sich ein privater Bauherr einrichtet. Die Vielfalt der Sanitäreinrichtungen wird dabei immer größer. Unsere baubegleitenden Qualitätskontrollen zeigen: Fehler werden nicht nur beim Verlegen von Leitungen, sondern auch beim Einbau von Sanitärobjekten gemacht. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Abmessungen der Einrichtungen den Planungsunterlagen entnommen und vor Ort verbindlich angezeichnet werden. Überhaupt sind Einweisungen aller Beteiligten, die Übergabe detaillierter Planungsunterlagen und Informationen bei der Ausführung unabdingbare Voraussetzungen für ein Bad, wie es sich der Bauherr wünscht. Da Kosten für die Beseitigung von Schäden bei mangelhafter Abdichtung von Wannen beispielsweise nicht von Versicherungen beglichen werden, sollten private Bauherren sich in jedem Fall des Rates unabhängiger Experten versichern. Der BSB hilft!<br /><br />www.bsb-ev.de <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Fehler beim Einsatz von Wärmepumpen vermeiden</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/newsletter/bautechnik/newsletter_einzelseite/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=378&#38;cHash=0cd83297a00a66de751e52f6d1d3bf89</link>
			<description>Aktuell: Fehler beim Einsatz von Wärmepumpen vermeiden
Der Einsatz erneuerbarer Energien hat beim...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Aktuell: Fehler beim Einsatz von Wärmepumpen vermeiden</b>
<b>Der Einsatz erneuerbarer Energien hat beim Hausneubau aber auch bei Altbauten</b><b> einen hohen Stellenwert. Das gilt auch für Wärmepumpen. Doch gravierende, für den Nutzer nicht ersichtliche Fehler bei Planung, Montage und Betrieb schmälern ihren Ertrag und verursachen unnötige Kosten. </b>
<b>Das Problem: Hohe Vorlauftemperatur macht Heizung unwirtschaftlich</b><br />Eine Wärmepumpe arbeitet umso wirtschaftlicher, je niedriger die Vorlauftemperatur des Heizsystems ist. Hersteller und Installateure werben nicht selten mit höheren Temperaturen, ohne darauf hinzuweisen, dass dann der Stromverbrauch steigt. Ein optimaler Wirkungsgrad ist bei einer Vorlauftemperatur von 35°C zu erreichen. Werden zum Beispiel in der unteren Hausetage Fußbodenheizungen und im Obergeschoss Radiatoren bzw. Flachheizkörper installiert, ist ein hoher Stromverbrauch vorprogrammiert. Die Heizung im Erdgeschoss erzeugt wegen ihrer großen Fläche schon mit niedrigen Temperaturen ein behagliches Raumklima. Das Heizkörpersystem im Obergeschoss benötigt jedoch höhere Vorlauftemperaturen, was zu einer Verringerung des Wirkungsgrades und damit zu einer Verschlechterung der Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe führt. Dies kann durch Vergrößerung der Heizflächen kompensiert werden. Unterhalb der Jahresarbeitszahl 4 arbeitet eine Wärmepumpe nicht effizient. Diese Kennzahl stellt das Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung zu aufgewendeter Elektroenergie dar. Die Folgen sind anhand der ersten Jahresabrechnung erkennbar. Da dieser Wert nicht reproduzierbar ist und von vielen Faktoren abhängt, kann das Erreichen einer bestimmten Jahresarbeitszahl nicht gewährleistet werden.
<b>Worauf kommt es an?</b><br />Zu berücksichtigen ist, dass Flächenheizungen im Fußboden oder in der Wand einen hohen Anteil an Strahlungswärme von 55 bis 75 Prozent besitzen. Lüftungs- und Transmissionswärmeverluste werden verringert, was zu einer Energieeinsparung von 5 bis 12 Prozent führt. Daher kann die Raumtemperatur im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizungsanlage um 1 bis 2°C niedriger eingestellt werden.
<b>Fehler vermeiden: Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe uneffektiv</b><br />Eine Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe ist uneffektiv, weil dafür hohe Temperaturen benötigt werden. Nutzer von Ein- und Zweifamilienhäusern werden kaum darauf hingewiesen, wie wichtig eine geringe Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Heizsystem ist. Die Temperatur im Warmwasserspeicher sollte 50°C nicht überschreiten. Zur Vermeidung von Legionellenbildung sind jedoch höhere Temperaturen erforderlich. Deshalb schreibt die „Legionellenverordnung“ für größere Gebäude ab drei Wohnungseinheiten Warmwassersysteme mit 60°C vor. Diese Temperaturen kann eine Wärmepumpe nur mit Verlust bereitstellen. Deshalb bieten einige Hersteller elektrische Zusatzheizungssysteme an, die jedoch zu einer Verschlechterung der Jahresarbeitszahl führen.<br />Zu beachten ist, dass bei Gebäuden mit optimiertem Wärmeschutz der Anteil der Warmwasserbereitung 40 bis 50 Prozent beträgt, so dass die Wärmepumpe viel Wärme mit verminderter Arbeitszahl bereitstellen muss. Als Alternative wird nicht selten die Warmwasserbereitung mit einem elektrischen Durchlauferhitzer propagiert, obwohl er dreimal so viel Strom wie die Wärmepumpe frisst. Besser ist, sich für alternative Warmwasserbereitungskonzepte, z. B. in Kombination mit Solarenergie, zu entscheiden. Sie verursachen gegebenenfalls höhere Investitionskosten, wirken sich aber auf Dauer positiv aus.<b></b>
<b>D</b><b>arauf ist zu achten: </b><b>Auskühlen der Wärmequelle frisst Strom</b><br />Oft wird die Wärmequelle bei Sondenanlagen - Wärmepumpen mit Kollektorfläche oder Tiefenbohrung - aus Kostengründen zu klein gewählt oder bei Sonden die Bohrlochtiefe bzw. die Anzahl der Bohrungen geringer gehalten als der Wärmebedarf des Hauses eigentlich erfordert. Fehler treten auch bei der Berechnung der Wärmeentzugsleistung des Bodens auf. Werden die empfohlenen Mindestabstände zwischen den Sonden nicht eingehalten, wird dem Boden so viel Wärme entzogen, dass er unterkühlt oder sogar vereisen kann. Das frisst viel Strom.
<b>Nicht vergessen: Hydraulischer Abgleich spart Geld und schont Nerven</b><br />Häufig wird der hydraulische Abgleich des installierten Heizsystems für nicht so wichtig gehalten bzw. schlichtweg vergessen. Doch damit können nicht nur etwa 15 Prozent Energie gespart, sondern auch Störungen wie zu kalte Heizung oder Geräusche am Ventil vermieden werden. Statistisch ist nachgewiesen, dass 85 bis 90 Prozent aller Heizungsanlagen gar nicht oder nur unzureichend hydraulisch abgeglichen sind. Nicht nur Heizkörper müssen voreingestellt werden, sondern auch die Fußbodenheizung benötigt eine Feinabstimmung.
<b>BSB-Tipp von Dipl.-Ing. Hans-Jörg Rüdiger, Energieberater, Servicepartner des Bauherren-Schutzbundes, Rostock:</b> Bei der korrekten Dimensionierung der Wärmepumpenanlage für Ihr Haus sind neben der Heizlastberechnung weitere Faktoren zu berücksichtigen. Zu bedenken ist, dass die Wärmepumpe nur an wenigen Tagen im Jahr ihre volle Leistung bringen muss. Während der Heizperiode läuft die Anlage die meiste Zeit im Teillastbetrieb. Manchmal zahlt es sich aus, die Wärmepumpe eine Nummer kleiner zu wählen. Bei extremer Kälte wird die Differenz durch einen elektrischen Heizstab ausgeglichen. Diese kurzzeitige elektrische Höherbelastung ist im Verhältnis zu einer größeren Wärmepumpe verschwindend gering. Zunehmend kommen geregelte Hocheffizienzpumpen zum Einsatz, die im Vergleich zu den herkömmlichen ungeregelten Pumpen zu spürbaren Elektroenergieeinsparungen führen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie sich durch Fachleute beraten lassen.]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Was leistet ein Energieberater?</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/newsletter/bautechnik/newsletter_einzelseite/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=393&#38;cHash=4ca4f4304d408d6ae3317f334f6e6b29</link>
			<description>Aktuell: Was leistet ein Energieberater?
Ihre Jahresabrechnung für Heizung und Warmwasser ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Aktuell: Was leistet ein Energieberater?</b>
Ihre Jahresabrechnung für Heizung und Warmwasser ist weitaus höher ausgefallen als die des Nachbarn mit seinem sanierten Einfamilienhaus? Sie ärgern sich darüber und wollen den Ursachen auf die Spur kommen? Dann sollten Sie einen unabhängigen Energieberater zu Rate ziehen!<b></b>
<b>Das Problem: Das Gebäude muss in seiner Komplexität betrachtet werden.</b><br />Ein unabhängiger Energieberater macht sich zunächst vor Ort ein genaues Bild vom energetischen Zustand des Gebäudes. Dazu gehört die Einschätzung des baulichen Zustandes des Hauses. Schon während der Besichtigung gibt es erste Hinweise auf vorhandene Problem- und Schwachstellen. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt werden Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dabei wird das Gebäude in seiner Komplexität betrachtet - von der Konstruktion über die Gebäudehülle bis hin zur Technik der Wärmeerzeugung, der Heizungsverteilung und Warmwasserbereitung. Nur einzelne Defizite zu benennen, reicht nicht.
<b>Worauf kommt es an?</b><br />Die Analyse sollte möglichst komplett vorgenommen werden. Unterstützend wirken Thermografiebilder und Luftdichtigkeitsmessungen. Dabei werden mit einer Wärmebildkamera kalte und warme Oberflächen des Hauses farblich unterschiedlich ausgewiesen. Diese Aufnahmen sollten nur in der kalten Jahreszeit gemacht werden, da hier die Temperaturunterschiede zwischen Außen und Innen am größten und somit am besten darstellbar sind. So können evtl. vorhandene Wärmebrücken am Dach oder der Fassade bereits am Display der Wärmebildkamera erkannt werden wie auch fehlende Dämmung zwischen Dachsparren oder ehemalige und vermauerte Fensteröffnungen in einer einheitlich überputzten Fassade. Thermografieaufnahmen können mit einer Luftdichtigkeitsmessung, einem sogenannten Blower-Door-Test, kombiniert werden. Neben der Bestimmung der Luftwechselrate sind dadurch auch Leckagestellen am Haus zu ermitteln.
<b>Darauf ist zu achten: Beratungsbericht auf Basis umfangreicher Berechnungen</b><br />Die während des Ortstermins vom Bestandsgebäude ermittelten Kennwerte sind Basis für Berechnungen, die der Energieberater mit Hilfe umfangreicher Software durchführt und in einem Beratungsbericht zusammenfasst. Als Grundlage dienen die Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV2009) und die entsprechenden DIN Normen. Ergebnis der aufwändigen Berechnungen ist eine Bewertung des Gebäudes anhand des Primärenergiebedarfs und der Transmissionswärmeverluste. Der Beratungsbericht enthält Angaben zum Ist-Zustand, zu&nbsp; Sanierungsvarianten und Details einzelner Maßnahmen. Betrachtet werden auch Beheizung und Warmwasserbereitung inklusive der elektrischen Hilfsenergie.
<b>Wichtig: Wünsche und Vorstellungen mit Kosten-Nutzen-Betrachtungen verbinden</b><br />Wünsche und Vorstellungen der Bauherren zu geplanten Sanierungsmaßnahmen lassen sich auf der Basis des Beratungsberichtes gut mit Wirtschaftlichkeits- und Kosten-Nutzen-Betrachtungen verbinden. Alles zusammen bildet eine solide Grundlage für zu treffenden Investitionsentscheidungen. In seinen Empfehlungen berücksichtigt der Energieberater, dass für die Energieeffizienz von Gebäuden ein ausgewogenes Verhältnis von Dämmung und Anlagentechnik erforderlich ist. Oft lassen sich Effizienzsteigerungen nur durch Verbesserungen der Anlagentechnik in Kombination mit erneuerbaren Energien erreichen. Vom Berater wird überprüft, ob der Einsatz von Solarthermie oder die Verfeuerung von Biomasse möglich sind.
<b>Sinnvoll: Fördermittel nutzen</b><br />Der Energieberater weist auch auf KfW- oder BAFA-Förderprogramme hin und erklärt die praktische Umsetzung einzelner geförderter Maßnahmen und Maßnahmenpakete. Wenn Sie beispielsweise im Rahmen des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ eine geförderte Sanierung (Programmnummer: 151/152 Kredit / 430 Zuschuss) an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden zur energetischen Verbesserung durchführen, bedarf das der Begleitung und Kontrolle durch einen Energieberater. Qualifizierte Baubegleitung fördert die KfW (Programmnummer: 431 &quot;Energieeffizient Sanieren - Sonderförderung&quot;) mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten für die Baubegleitung - max. bis zu 2.000 Euro pro Vorhaben - unabhängig von der Größe des Wohngebäudes. Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann die Vor-Ort-Energieberatung mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss ab 300 € gefördert werden. Ein Energieausweis und Hinweise zu Stromeinsparungen können als zusätzliche Leistungen zu einer Energieberatung kostengünstig erstellt werden.
<b>BSB-Tipp von Bauherren- und Energieberater Jörg Nowitzki, Leipzig:</b><br />Um bei einer Energieberatung das optimale Ergebnis für den Wohneigentümer zu sichern, sollte ein unabhängiger Energieberater beauftragt werden. Denn dieser verdient sein Geld nicht durch den Verkauf von Anlagentechnik, Dämmstoffen oder Baumaterialien, auch nicht durch Provisionen der Anbieter. Natürlich gibt es eine solide fachkompetente Energieberatung nicht zum Nulltarif, doch gute Berater sind ihr Geld wert. Sollten Sie also demnächst Geld bei der Gas-, Öl- und Stromrechnung einsparen wollen, dann investieren Sie zuerst in eine unabhängige Energieberatung. Die bekommen Sie auch über den Bauherren-Schutzbund e.V. als gemeinnützige Verbraucherschutzorganisation.]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<title>Welche Technik passt zum Energiestandard des Hauses?</title>
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			<description>Aktuell: Welche Technik passt zum Energiestandard des Hauses?Ein Haus ist ein komplexes System,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Aktuell: Welche Technik passt zum Energiestandard des Hauses?</b><br /><br />Ein Haus ist ein komplexes System, dessen Komponenten sich gegenseitig beeinflussen. Die Modernisierung eines Gebäudes muss sorgfältig geplant und fachlich korrekt ausgeführt werden, um als Ganzes zu funktionieren. Dazu gehört die richtige Wahl der Heizungsanlage.<br /><br /><b>Das Problem: Erst Wärmebedarf senken, dann decken</b><br />Jedes Gebäude verliert im Winter Wärme durch Dach, Außenwände, Fenster und den Keller. Bei der komplexen Modernisierung eines Bestandgebäudes muss es zunächst um möglichst lückenlose Wärmedämmung gehen, bevor die passende Heizung ausgewählt wird.&nbsp; Abhängig von Konstruktion und baulichem Zustand des Hauses, von Anbauten wie Dachgauben, Balkonen, Loggien oder Wintergärten, vom Baumbestand auf dem Grundstück und der Himmelsausrichtung ergeben sich aus technischer und energetischer Sicht unterschiedliche Lösungen. <br /><br /><b>Worauf kommt es an?</b><br />Es reicht nicht, Wärmeverluste nur durch Dämmung zu minimieren, sondern es sollte auch auf die handwerklich korrekte Herstellung einer möglichst luftdichten Gebäudehülle geachtet werden. Denn durch undichte Anschlussfugen in den Bauteilen entweicht viel Wärme. Um bei einem dann fachgerecht dichten Gebäude die hygienische Be- und Entlüftung energie-sparend zu gewährleisten, können dezentrale oder zentrale mechanische Lüftungsanlagen die Fensterlüftung unterstützen. Sie bergen mit gleichzeitiger Wärmerückgewinnung aus der abgeführten Luft große Energieeinsparpotenziale. Erst wenn solche Voraussetzungen geprüft sind, wird die für das Haus und seine speziellen Gegebenheiten optimale Heizung unter Einbeziehung regenerativer Energien festgelegt. <br /><br /><b>Darauf ist zu achten: Heizsystem hängt vom tatsächlichen Wärmebedarf ab</b><br />Im modernisierten Altbau hängt das Heizsystem davon ab, wie weit der Wärmebedarf tat-sächlich gesenkt werden kann. Moderne wassergeführte Fußbodenheizungen beispielsweise verteilen die Wärme sanft und gleichmäßig, erzeugen ein behagliches Klima, schmeicheln den Füßen und benötigen zur ausreichenden Erwärmung der Räume nur noch geringe Vorlauftemperaturen. Das wiederum schont die Heizungsanlage und lässt sie in einem niedrigen Temperaturbereich arbeiten. Brennwertthermen, Wärmepumpen und solar-thermische Anlagen zur Heizungsunterstützung arbeiten im Zusammenspiel mit niedrig temperierten Heizflächen besonders effizient. Doch ist der Wärmeverlust der Gebäudehülle in kalten Wintern zu hoch, ist eine Flächenheizung für dieses Gebäude nicht geeignet. Dann können nur Heizkörper, die mit höheren Vorlauftemperaturen aus dem Heizkessel versorgt werden, diesen Bedarf abdecken. Im Gegensatz zu Fußbodenheizungen stellen sie die benötigte Wärme schnell bereit und reagieren auch schneller auf Wetterumschwünge im Herbst und Frühling, die sich vor allem bei schlechter gedämmten Gebäudehüllen im Hausinneren bemerkbar machen.<br />Eine effizient funktionierende Sole-Wasser-Erdwärmepumpe - ihre Einrichtung hängt maßgeblich vom Grundstück und seiner Größe ab - erzeugt Heizwasser im Speicher bis ca. 45° C. Aber: Für höhere Temperaturen benötigt sie mehr Strom, und das senkt die Effizienz der Anlage erheblich.<br />Eine Gas- oder Öl-Brennwerttherme arbeitet ebenfalls am besten bei niedrig temperierten Heizflächen wie es Fußbodenheizungen sind, kann aber auch bei&nbsp; Heizkörpern eingesetzt werden. Grundsätzlich gilt: je höher die benötigten Temperaturen der Heizflächen, desto geringer die Effizienz der Anlage. Anders als bei Wärmepumpe und solarthermischer Anlage wird kein Pufferspeicher benötigt. Generell ist auch eine Holzheizung überlegenswert, sei es als Stückholzkessel, Pelletofen, oder als Holzvergaser-Kaminofen.<br /><br /><b>Sinnvoll: Standortvorzüge einrechnen&nbsp;&nbsp;</b> &nbsp;<br />Ein gut gedämmtes Gebäude puffert Temperaturwechsel in den Übergangsmonaten mit seinen Speichermassen ab, da die Wärme im Haus gehalten wird. Ist das Gebäude zudem unverschattet zur Sonne ausgerichtet, kann deren einstrahlende Wärme als solarer Gewinn direkt genutzt werden und durch eine solarthermische Kollektoranlage die Heizung unterstützen. An vielen Übergangstagen kann so die Heizung sogar ausgeschaltet bleiben. <br /><br /><b>Wichtig: Örtliche Gegebenheiten bedenken</b><br />Bevor die Entscheidung für eine Heizung fällt, müssen die örtlichen Gegebenheiten geprüft werden: Kann Brennstoff ausreichend gelagert werden? Vor allem bei Pellets werden hohe Anforderungen an den Lagerraum gestellt. Können für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe Tiefenbohrungen oder Flächenkollektoren auf dem Grundstück eingebracht werden? Ist im Gebäude oder auf dem Grundstück Platz zur Aufstellung der Ansaug- und Ausblas-vorrichtung für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (deren Effizienz jedoch geringer ist als die einer Sole-Wasser-Wärmepumpe), ist deren Schallentwicklung verträglich? Ist im Auf-stellraum der Heizung Platz für einen großen Pufferspeicher? Können die Solarkollektoren an Hauswand oder Dach montiert werden?<br /><br /><b>BSB-Tipp von Bauherrenberater und zertifiziertem Energieberater Stefan Würzner, Berlin:</b> Bei der Vorbereitung komplexer Modernisierungsvorhaben sollten Sie sich professionelle Hilfe holen, wie sie der Bauherren-Schutzbund bietet. Dort erhalten Sie nicht nur zertifizierte Energieberatung, sondern auch einen kompletten Modernisierungs-Check Ihres Hauses. Sämtliche Maßnahmen werden darin im Vorfeld analysiert und bewertet. Die Bauherren-berater des BSB e.V. überprüfen darüber hinaus die fachgerechte Planung und Ausführung der gesamten Baumaßnahme und sichern so die Qualität der Modernisierung.]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<title>Optimale Heizungsregulierung senkt Energieverbrauch</title>
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			<description>Aktuell: Optimale Heizungsregulierung senkt EnergieverbrauchNach einem kalten Winter zeugt die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Aktuell: Optimale Heizungsregulierung senkt Energieverbrauch</b><br /><br />Nach einem kalten Winter zeugt die Heizkostenabrechnung von explodierenden Kosten. Doch schon mit einfachen Maßnahmen kann dem entgegen gewirkt werden.<br /><b><br />Das Problem: Eine ideale Heizungsregelung gibt es nicht</b><br />Zwar gibt es keine ideale Regelung der Heizung, doch kann durch verändertes Nutzerverhalten wie raumweise Raumtemperaturabsenkung oder Schließen des Thermostatventils während der Fensteröffnungszeiten bis zu 10 Prozent der Heizenergie gespart werden. Das klingt zunächst simpel, bedingt jedoch ein diszipliniertes Verhalten.<br /><br /><b>Worauf kommt es an? </b><br />Weil viele Bewohner bequem geworden sind, bleibt das Thermostatventil fast immer in einer Stellung. Im Vertrauen auf die Nachtabsenkung der Heizung wird ausgeblendet, dass eine zentrale Temperaturreduzierung nicht so wirksam ist wie eine raumweise Anpassung. Zeitgesteuerte Ventilköpfe dagegen können einiges bewirken, denn wir halten uns nicht immer überall gleichzeitig auf. So soll das Badezimmer bereits zum Aufstehen warm sein, doch das Wohnzimmer muss noch nicht beheizt werden, weil es erst nachmittags oder abends genutzt wird. Dagegen sollte das Badezimmer erst wieder abends wohl temperiert sein. Mit Hilfe der raumweisen Zeitsteuerung können bis zu 10 Prozent an Heizwärme eingespart werden.<br /><br /><b>Darauf ist zu achten: Kleine Heizkreistemperaturen </b><br />Zur Gesamtbetrachtung gehört die Zentraltechnik. Die Vorlauftemperatur sollte in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt werden. Die größten Einsparpotenziale gibt es, wenn bei modernen Brennwertheizungen auf geringe Heizkreistemperaturen geachtet wird. Denn der Brennwert oder die Kondensationswärme - ca. 11 Prozent der Energie aus dem Abgas einer Gasheizung - kann erst bei Rücklauftemperaturen unter 42°C genutzt werden. Der Effekt steigt also mit niedrigeren Rücklauftemperaturen. <br /><br /><b>Fehler vermeiden: Hydraulischen Abgleich nicht vergessen</b><br />Zur Effizienz trägt auch der hydraulische Abgleich bei. Er gewährleistet, dass sämtliche Heizflächen nur so viel Wasser und Wärme erhalten, wie es der jeweilige Raum erfordert. Ein nicht abgeglichenes System bedingt meistens einen geringeren Brennwerteffekt, weil das Wasser den Weg des geringsten Widerstandes nimmt. Es strömt dann vom nahegelegensten Heizkörper gleich und nur wenig abgekühlt zum Kessel zurück. Letztlich resultiert daraus eine höhere Rücklauftemperatur.<br /><br /><b>Wichtig: Bund fördert nachträgliche Maßnahmen</b><br />Da der hydraulische Abgleich bei vielen Heizungen nicht ausgeführt wurde, fördert der Bund nachträgliche Maßnahmen – die bis zu 30 Prozent Energieeinsparung bringen können. So sponsert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Programm 431 &quot;Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung&quot; 25 Prozent von Investitionskosten. Darunter fallen Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung wie Analyse des Istzustands, Ermittlung der Soll-größen der Heizung, Einregulierung der Anlage, hydraulischer Abgleich, Verbesserung der Regelungstechnik, Planen und Einstellen von Heizkreispumpen, Ventilen und Reglern sowie anderen Steuerungseinrichtungen. Auch der Einbau von Hocheffizienzpumpen, die nur noch ca. 20 Prozent der Energie von herkömmlichen stufigen Pumpen benötigen und der Austausch von nicht voreinstellbaren gegen voreinstellbare Heizkörperventile gehören dazu.<br />Allerdings wird die Förderung nur für Heizungsanlagen gewährt, deren Kessel aus der Zeit vor dem 1. Januar 2005 stammen. Leider fallen jüngere Anlagen nicht darunter, obwohl auch bei ihnen häufig Maßnahmen zur Energieeinsparung versäumt wurden.<br /><br /><b>BSB-Tipp von Servicepartner Peter B. Schmidt, öffentlich bestellter und vereidigter Sach-verständiger für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik/Energieberater (BAFA)/dena), Wennigsen: </b><br />Welchen Nutzen eine optimale Heizungsregulierung bringt, sollte bei einer Vor-Ort-Beratung durch anerkannte Sachverständige wie die bei der BAFA gelisteten Experten ermittelt werden. Diese Unterstützung wird für Wohngebäude vom BAFA, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, gefördert.&nbsp; Bei effizienter Sanierung gibt es auch für die Qualitätskontrolle einen Zuschuss von 50 Prozent bis maximal 2.000 Euro. Verbraucher sollten sich sowohl dieses fachlichen Rats als auch der finanziellen Hilfe versichern.]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<title>Blower-Door-Test deckt Energieverluste auf</title>
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			<description>Aktuell: Blower-Door-Test deckt Energieverluste auf Viele Hauseigentümer wollen ihre Immobilie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Aktuell: Blower-Door-Test deckt Energieverluste auf </b><br /><br />Viele Hauseigentümer wollen ihre Immobilie energetisch sinnvoll verbessern. Aber wo sollen sie ansetzen? Das als &quot;Blower-Door&quot; bekannt gewordene Differenzdruckmessverfahren ist eine Methode, energetische Missstände wirksam aufzuspüren. <br /><b><br />Das Problem: Wärmeverluste sind oft schwer zu lokalisieren</b><br />Wärmeverluste entstehen nicht nur bei schlecht gedämmten Außenbauteilen. Auch Lüftungswärmeverluste schlagen vor allem in der Heizperiode zu Buche, wird doch beim täglichen Lüften warme Raumluft gegen kältere und trockenere Außenluft ausgetauscht. <br />Weitere Wärme geht an Fehlstellen in den Außenbauteilen verloren, an undichten Anschlussfugen, Bauteilübergängen und Durchdringungen. Deren Anzahl und Größe ist meist nicht bekannt. Spätestens wenn unangenehme Zugerscheinungen auftreten, wird nach den Ursachen gesucht.<br /><br /><b>Worauf kommt es an?</b><br />Um Leckagen aufzuspüren, muss die gesamte Gebäudehülle überprüft werden. Das erfolgt messtechnisch mit dem als Blower-Door bekannt gewordenen Differenzdruckverfahren, bei dem ein im Fenster oder Türrahmen eingebauter Ventilator einen Druckunterschied zwischen Innen- und Außenluft erzeugt. Anhand des erzeugten regelbaren Luftstromes lassen sich durch Undichtigkeiten eindringende oder entweichende Luftmengen orten.<br />Bei genügend großem Unterschied zwischen Innen- und Außentemperaturen geben Infrarot-Thermografieaufnahmen zusätzlich Auskunft über thermische Schwachstellen wie geometrische, materialbedingte und konvektive Wärmebrücken. Da auch menschliche Haut empfindlich auf Zug reagiert, lassen sich viele Undichtigkeiten bereits durch Abtasten lokalisieren.<br /><br /><b>Fehler vermeiden: Richtigen Zeitpunkt für die Messung wählen </b><br />Diese messtechnischen Untersuchungen führt man beim Neubau am wirksamsten im qualifizierten Rohbaustadium aus. Dazu muss ein Termin gefunden werden, an dem <br />die luftdichte Bauteilebene - z. B. der vollflächig aufgetragene Nassputz, an Fugen, Anschlüssen und Durchdringungen verklebte Bauplatten und –folien sowie abgedichtete Fensteranschlussfugen bereits vollständig eingebaut, jedoch noch nicht mit Gipskarton o.ä. verkleidet ist. Nur in diesem Bauzustand lassen sich die Fehlstellen genau einkreisen und kostengünstig beseitigen. <br />In späteren Bauphasen - wie auch beim Gebäudebestand - können die unerwünschten Luftpfade sehr weit auseinanderliegende Ein- und Austrittsstellen haben. Das kann die Ursachensuche erschweren und den Beseitigungsaufwand erheblich erhöhen.<br /><br /><b>Wichtig zu wissen: Ergebnisse richtig werten</b><br />Die Blower-Door Messtechnik bestimmt die Luftwechselrate. Für Häuser mit üblicher Fensterlüftung wird ein Leckageluftwechsel bis 3,0 1/h toleriert. Das bedeutet, dass bei geschlossenen Türen und Fenstern und Druckverhältnissen ähnlich der Windstärke 5 das dreifache Gebäudeluftvolumen pro Stunde über Undichtigkeitsstellen ausgetauscht werden darf. Bei Gebäuden mit Lüftungstechnik wird wegen deren Effizienz eine deutlich geringere Luftwechselzahl von höchstens 1,5 l/h gefordert, bei Passivhäusern noch weniger.<br />Die Blower-Door Messung muss jedoch differenziert bewertet werden. Da sie alle auf der gesamten Gebäudehülle vorhandenen Fehlstellen einbezieht, kann ein und dasselbe Messergebnis sowohl durch eine Vielzahl verteilter kleinster Undichtigkeitsstellen mit eher geringer Wirkung als auch durch wenige, jedoch große und damit auch kritische Leckagen zustande kommen. Deshalb sind auf dem Messprotokoll die festgestellten Leckagen aufzuführen und zu bewerten.<br /><br /><b>BSB-Tipp von Jürgen Friedrichs, Energiespezialist und BSB-Bauherrenberater, Berlin: </b><br />Im Zuge der Energieberatung wird die Differenzdruckmesstechnik zunehmend im Zusammenspiel mit Infrarot-Aufnahmetechnik&nbsp; eingesetzt. Das ist für Bauherren von Nutzen. Denn damit können Wärmebrücken und Undichtigkeitsstellen aufgespürt werden – um anschließend eine Strategie für energetisch sinnvolle Sanierungsschritte zu entwickeln. Allerdings wird das nur effizient geschehen können, wenn sowohl der richtige Zeitpunkt für die Untersuchungen gewählt als auch ausgewiesene Fachleute damit beauftragt wurden und die richtigen Schlussfolgerungen für die energetische Ausstattung oder Modernisierung des Hauses gezogen werden.]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<title>Keine Gebäudemodernisierung ohne Energieberatung</title>
			<link>http://www.bsb-ev.de/newsletter/bautechnik/newsletter_einzelseite/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=138&#38;cHash=aa86d57ebb9e57343c4d2e13d1af16f0</link>
			<description>Aktuell: Keine Gebäudemodernisierung ohne EnergieberatungDas Haus ist in die Jahre gekommen. Es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Aktuell: Keine Gebäudemodernisierung ohne Energieberatung</b><br /><br />Das Haus ist in die Jahre gekommen. Es gibt viele Gründe, ihm einen neuen Anzug zu verpassen. Beim sinnvollen Einsatz der Investitionen sollten auch künftige Energiekosten im Blickpunkt stehen. Was gebraucht wird, bedarf objektiver Einschätzung. <br /><br /><b>Das Problem: Der richtige Bedarf ist schwer einzuschätzen</b><br />Neben steigenden Ansprüchen an den Wohnkomfort spielen in den Modernisierungsüberlegungen künftige Energiekosten eine immer wichtigere Rolle. Denn was vor Jahrzehnten zur Zeit des Hausbaus modern und gut war, ist heute veraltet und vor allem unwirtschaftlich. <br />Deshalb muss bei der Planung von Modernisierungs- oder&nbsp; Erweiterungsmaßnahmen dem energetischen Aspekt eine hohe Priorität eingeräumt werden. Doch wie erkennt man den richtigen Bedarf? Ein Heizungsfachmann definiert die Heizung als Schwachpunkt und bietet sofort eine hochmoderne Anlage an. Ein Tischler weiß, dass nur neue Fenster beim Energiesparen helfen. Und der Dachdecker schlägt als Problemlösung ein neues Dach mit hochwertiger Wärmedämmung vor. Was für das konkrete Objekt jedoch richtig ist, muss objektiv ermittelt werden.<br /><br /><b>Worauf kommt es an?</b><br />Eine Einschätzung aus neutraler Sicht kann der Energieberater leisten. Er untersucht das Objekt in der Gesamtheit aller Gebäudeteile und energetischen Belange. Nur mit einer objektiven Gesamtbewertung können die wirklichen Schwachstellen erkannt werden. Daraus entwickelt der Energieberater ein wirtschaftliches Sanierungskonzept mit einer Prioritätenliste.<br /><br /><b>Das ist zu beachten: Systematische Untersuchung des Ist-Zustandes als Basis </b><br />Der Energieberater untersucht die Immobilie systematisch. Bestandsunterlagen können dabei die Recherche des Energieberaters unterstützen. Auch thermographische Aufnahmen des Hauses können helfen, um dem Zustand von Fensteranschlüssen, schlecht wärmegedämmten Mauern oder nicht winddichten Dächern auf die Spur zu kommen. Auf der Grundlage der ermittelten Qualität der Bauteile und technischen Systeme wird zunächst der Ist-Zustand festgehalten. Daraus wird der Energiebedarf errechnet. Das Ergebnis ist ein bedarfsabhängiger Energiepass, der als Grundlage für ein Modernisierungskonzept dient. Anhand dieser Berechnungen können mit einem entsprechenden Computerprogramm alle möglichen Varianten der Modernisierung durchgespielt werden.<br /><br /><b>Achtung: Keine Fehler einbauen</b><br />Auf Basis der konkreten Objektdaten kann man sofort erkennen, mit welchem Aufwand welche Einsparpotenziale zu erreichen sind. Bringt beispielsweise das Anbringen einer zusätzlichen Wärmedämmfassade hohe Einsparungen, sollten die Fenster dabei mit ausgetauscht werden oder ist vielleicht die Gebäudehülle so gut, dass nur die Erneuerung der Heizung sinnvoll ist?<br />Damit keine Fehler bei der Modernisierung eingebaut werden, beurteilt der Energieberater die Maßnahmen auch aus bauphysikalischer Sicht. So entstehen nicht selten nach der Erneuerung Probleme durch Tauwasser und Schimmelpilz, weil nicht beachtet wurde, dass sich bei einer Teilmodernisierung - bspw. mit einer Innendämmung&nbsp; - der Taupunkt in der Außenwand nach innen verlagert hatte. <br /><br /><b>Wichtig zu wissen: Alle Maßnahmen im Zusammenhang planen </b><br />Oft werden Einzelmaßnahmen nicht genügend im Zusammenhang gesehen. Wenn zwar in die Wärmedämmung der Fassade viel investiert wurde, aber vergessen wurde, den Sockel zu dämmen, sind weiterhin hohe Energieverluste die Folge. Oder es wurde im Fußboden ein Rohr für die Warmwasserversorgung nicht wärmegedämmt. Dass der Estrich damit unfreiwillig zur Fußbodenheizung wird, ist in Sommermonaten nicht wünschenswert. Viel Wärme entweicht auch, wenn die Decke zum ungenutzten Dachboden mit einer einfachen Bodeneinschubtreppe nicht in die Dämmung einbezogen wird. Solche und andere Schadensursachen lassen sich nur durch sorgfältige Untersuchungen des Energieberaters und gute Planungen verhindern <br /><br /><b>BSB-Tipp von Bernd Lehwald, Bauherrenberater, Berlin/Beelitz:</b> Jeder Bauherr, der eine Modernisierung ins Auge fasst und dabei ein effizientes energetisches Ergebnis anstrebt, sollte einen unabhängigen Fachmann für die energetische Analyse beauftragen. Denn wer hier Kosten für Beratung, Untersuchung und sorgfältiges Planen am Anfang sparen will, zahlt hinterher oft ein Vielfaches drauf. Energieberatung durch speziell geschulte Experten wird auch durch den Bauherren-Schutzbund als unabhängige Verbraucherorganisation angeboten.]]></content:encoded>
			<category>Newsletter Bautechnik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
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