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Gebäudeautomation spart Energie

Berlin. Wer technische Prozesse im Gebäude automatisiert, kann eine Menge Energie sparen, ohne dass es dadurch ungemütlich wird. Darauf verweist Stefan Würzner, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Einfache Beispiele seien das Ein- und Ausschalten des Lichts mit Hilfe von Bewegungsmeldern oder das Abschalten der Heizung bei gekippten Fenstern durch einen signalgebenden Fensterkontakt. Entsprechende Systeme können außerdem die Temperaturen in unterschiedlichen Räumen zeit- oder ereignisabhängig steuern, so der Experte. Dafür nutzen sie Wetterprognosen oder die Daten aus Witterungssensoren am Haus. Außen liegende Sonnenschutzsysteme wie Raffstores, Rollläden oder Markisen öffnen und schließen im Sommer automatisch und sparen so eventuell eine zusätzliche Gebäudekühlung. „Die intelligente Steuerung von Geräten kann außerdem dazu beitragen, selbst erzeugte Wärme oder Strom besser zu nutzten“, sagt Würzner. So könne die befüllte Spül- oder Waschmaschine erst starten, wenn ausreichend Solarstrom der eigenen Photovoltaik-Anlage zur Verfügung steht. Das gleiche Prinzip gilt beim Einsatz von Wärmepumpen oder beim Laden von Elektrofahrzeugen.

Diesen und weitere Expertentipps finden Sie unter www.bsb-ev.de/verbraucherservice/expertentipps.
Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
Datum: 14.09.2017