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Hausangebote mit KfW-Effizienzhausförderung kritisch prüfen

Berlin. Günstige Zinsen mit langjähriger Kreditlaufzeit und attraktive Tilgungszuschüsse – Das KfW-Effizienzhausprogramm ist besonders im Neubau für private Bauherren interessant. Wer sich die Vorteile sichern will, findet inzwischen bei vielen Hausbaufirmen KfW-geförderte Produkte. „Oft hat der Bauherr allerdings kaum Einfluss darauf, mit welchen Mitteln die energetischen Ziele erreicht werden sollen“, sagt Jürgen Friedrichs, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).  Vielmehr sei er auf die angebotenen Lösungen des Unternehmens angewiesen. „Meist bleiben auch die vorhandenen örtlichen Gegebenheiten des Baugrundstückes mit allen Vor- und Nachteilen unberücksichtigt“, beklagt Friedrichs. Alternative Vorstellungen der Bauherren ließen sich häufig nur mit Zusatzkosten oder überhaupt nicht umsetzen. Dabei sollte dem Verbraucher bewusst sein, dass bei Inanspruchnahme der Effizienzhausförderung stets der Bauherr bzw. Erwerber Vertragspartner der KfW ist. Nur er verpflichtet sich, die Fördervoraussetzungen zu beachten und einzuhalten und nur er allein haftet gegenüber der Bank bei Nichteinhaltung und Verstößen. Deshalb sollte man sich nicht ausschließlich auf die Zusagen und Versprechungen der Hausbaufirmen verlassen, rät der BSB-Experte. Ein unabhängiger Berater hingegen kann prüfen, ob die KfW-Vorgaben tatsächlich eingehalten werden und ob sich mit anderen Bauweisen auch ohne KfW-Förderung die individuellen Vorstellungen kostengünstiger verwirklichen lassen.

Diesen und weitere Expertentipps finden Sie unter www.bsb-ev.de/verbraucherservice/expertentipps.
Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
Datum: 06.09.2017

Pressekontakt

Erik Stange

Presse- und Medienreferent
stange(at)bsb-ev.de
Tel.: (030) 400 339 502

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