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KfW-Förderprogramme für 2017 aufgestockt

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat das KfW-Förderprogramm für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz und für den barrierereduzierenden Umbau für dieses Jahr deutlich aufgestockt.

Nachdem die Fördermittel im letzten Jahr schnell ausgeschöpft waren, hat das BMUB über die KfW für den Einbruchschutz nun 50 Millionen Euro, statt wie bisher 10 Millionen Euro, zur Verfügung gestellt. Für Maßnahmen zur Barrierereduzierung werden dieses Jahr 75 Millionen Euro, statt bisher 49 Millionen Euro, bereitgestellt.

Das KfW-Förderprogramm 455 sieht einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung, wie beispielsweise ein Badumbau oder ein Umbau des Hauszugangs, von maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit vor. Mit maximal 1.500 Euro werden bauliche Einbruchschutzmaßnahmen, etwa der Einbau einbruchshemmender Haustüren oder Fenster, gefördert. Fördervoraussetzung ist, dass die Investitionssumme mindestens 2.000 Euro beträgt. Die BSB-Experten weisen darauf hin, dass unbedingt vor Baubeginn der Förderantrag bei der KfW gestellt werden muss. Zudem ist vor allem für barrierereduzierende Umbaumaßnahmen zu empfehlen, sich frühzeitig von einem Bauherrenberater bzw. Fachplaner für barrierefreies Bauen beraten zu lassen. So ist gewährleistet, dass die Baumaßnahme wirklich den individuellen Erfordernissen gerecht wird.

Viele Bauherrenberater des BSB sind auch Fachplaner für barrierefreies Bauen. Möchten Sie mit einem Fachplaner Kontakt aufnehmen, wenden Sie einfach an die Mitgliederbetreuung des BSB. Die Kontaktdaten finden Sie hier.