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Beschluss des Koalitionsausschusses weist für private Bauherren in richtige Richtung

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat beschlossen, die Maklerkosten für Käufer von Häusern und Wohnungen zu halbieren. Der BSB begrüßt den Schritt und fordert weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Erwerbsnebenkosten für private Bauherren und Käufer.

Reduzierung der Erwerbsnebenkosten dringend geboten

„Die Erwerbsnebenkosten für selbstnutzende Immobilienkäufer und Bauherren sind wesentlich zu hoch“, erklärt Florian Becker, Geschäftsführer des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Der nun angekündigte Schritt, die Maklerkosten zwischen Verkäufer und Käufer gleich aufzuteilen, gehe in die richtige Richtung. Das Thema Nebenkosten sei damit aber noch nicht vom Tisch. „Wichtig ist weiterhin, dass die Grunderwerbssteuer bundesweit auf ein vertretbares Maß reduziert wird“, so Becker weiter. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat gerade festgestellt, dass die Wohneigentumsbildung in Deutschland rückläufig ist. Ursache sind die erheblich gestiegenen Preise. Deshalb müssen Verbraucher teilweise 50 Prozent mehr Eigenkapital vorweisen, als noch vor fünf Jahren.

Förderung der energetischen Gebäudesanierung

Die Absichtserklärung von Union und SPD, die energetische Gebäudesanierung stärker zu fördern, wird vom BSB begrüßt. „Es wird höchste Zeit, dass beispielsweise durch eine steuerliche Abschreibung die Verbraucher, die ihr Haus energetisch ertüchtigen, stärker unterstützt werden. Zu hoffen bleibt, dass das Thema im Klimakabinett schnell entschieden wird“, sagt Becker. Laut einer aktuellen Befragung von Haus- und Wohnungseigentümern, die der BSB gemeinsam mit co2online durchgeführt hat, wünschen sich fast die Hälfte der Befragten eine zusätzliche finanzielle Förderung, knapp vor dem Wunsch nach geringen bürokratischen Hürden bei der Beantragung staatlicher Zuschüsse.

Pressekontakt

Erik Stange

Referent Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
stange(at)bsb-ev.de
Tel.: (030) 400 339 502

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