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Wärmepumpen benötigen eine fachübergreifende Planung

Berlin. Verbraucher sollten Angebote von Hausanbietern, bei denen eine Wärmepumpe als Standard enthalten ist, prüfen. Darauf verweist Jens-Uwe Nieß, Servicepartner des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Wichtig sei, dass das Heizungskonzept fachübergreifend und individuell geplant wird, damit es perfekt zum zukünftigen Haus passt. „Im Idealfall besteht das Team aus Architekt, Fachplaner, Brunnenbauer, Heizungs- und Elektroinstallateur“, so der Experte. Der Architekt prüft, ob das Grundstück für die gewählte Wärmequellenanlage geeignet ist. Auch der Heizraum muss ausreichend groß bemessen werden. Die Anlagenplanung und die Überwachung der Ausführung obliegt dem Fachplaner in Absprache mit dem Bauherren. Für die Erstellung der Erdsonden oder Brunnen greift der Brunnenbauer auf Auslegungshilfen der Umweltbehörden zurück. Die Heizungs- und Elektroinstallateure errichten die Anlagen nach den Vorgaben des Fachplaners bzw. der Hersteller. Um die Angebote zu prüfen, sollten sich private Bauherren an unabhängige Experten wenden. Hilfe bieten u.a. die Bauherrenberater und Servicepartner des BSB.

Über unsere Autoren

Die Autoren der BSB-Expertentipps sind als unabhängige Bauherrenberater, Vertrauensanwälte oder Servicepartner für den Bauherren-Schutzbund e.V. tätig. Sie berichten aus ihrer beruflichen Praxis als Architekten, Diplom-Ingenieure, Rechtsanwälte, Sachverständige oder Energieberater.

Wir danken den Autoren für ihre sorgfältige ehrenamtliche Arbeit und freuen uns, wenn Sie von diesem Wissen profitieren.

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