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Beschaffenheit des Bauplatzes gründlich prüfen

Berlin, 01.02.2019: Immer mehr ausgewiesene Baugebiete in mittelgroßen Städten und Metropolregionen sind schwer zu bebauen oder dafür ungeeignet. Deshalb sollten Bauherren sich ausführlich über die Beschaffenheit des Bauplatzes informieren. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Schuld an der Situation ist der Mangel an geeignetem Bauland, auf die Städte und Kommunen reagieren müssen. Die möglichen Probleme sind vielfältig: Wurden die ausgewiesenen Grundstücke bisher als Ackerland genutzt, können die Böden durch Düngung in den Vorjahren belastet sein. Der Bauplatz kann durch hoch anstehendes Grundwasser oder geringe Tragfähigkeit schwer zu bebauen sein. Nah gelegene Straßen, Autobahnen, Bahnstrecken und Industriegebiete führen oft zu Schallbelästigungen. Sondermaßnahmen, um die Probleme zu beheben, sind meist kostspielig, so der BSB. Schnell werde das Traumhaus zur abgespeckten Variante, weil viel Geld in aufwändige Gründung, teure Abdichtung und erhöhten Planungsaufwand statt in die Wunschausstattung fließt. In jedem Fall sollten Bauherren ein Bodengrundgutachten in Auftrag geben, um sich über ihre Risiken bewusst zu sein.

Über unsere Autoren

Die Autoren der BSB-Expertentipps sind als unabhängige Bauherrenberater, Vertrauensanwälte oder Servicepartner für den Bauherren-Schutzbund e.V. tätig. Sie berichten aus ihrer beruflichen Praxis als Architekten, Diplom-Ingenieure, Rechtsanwälte, Sachverständige oder Energieberater.

Wir danken den Autoren für ihre sorgfältige ehrenamtliche Arbeit und freuen uns, wenn Sie von diesem Wissen profitieren.

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Die Nutzung der Inhalte unter der Quellenangabe Bauherren-Schutzbund e.V. ist honorarfrei. Wir bitten um Zusendung eines Belegexemplars. Die Nutzung für werbliche Zwecke ist nicht gestattet.

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