Skip to main content

Bei Baumängeln auf gesetzliche Verjährungsfrist achten

Berlin. Nach der Bauabnahme haben Bauherren fünf Jahre Zeit mögliche Mängel in ihren neuen vier Wänden anzuzeigen. Die gesetzliche Verjährungsfrist ungenutzt verstreichen zu lassen, davor warnen die Experten des Bauherren-Schutzbunds e.V. (BSB). Sie empfehlen privaten Bauherren, sechs Monate vor Ablauf der Verjährungsfrist eine sorgfältige Bestandaufnahme einzuplanen. Gemeinsam mit einem unabhängigen Berater sollte das Bauwerk gründlich untersucht werden. Die möglichen Baumängel müssen schriftlich am besten mit einem Foto dokumentiert und dem Bauunternehmer mit einer angemessenen Frist zur Mängelbeseitigung angezeigt werden. Bestreitet der Bauunternehmer den Mangel, lehnt er die Verantwortung für den Mangel ab oder kommt es zu erheblichen Verzögerungen bei der Mängelbeseitigung sollten die Bauherren rasch einen Rechtsanwalt hinzuziehen.

Bilder zur redaktionellen Verwendung: www.bsb-ev.de/presseservice/pressefotos/

Über unsere Autoren

Die Autoren der BSB-Expertentipps sind als unabhängige Bauherrenberater, Vertrauensanwälte oder Servicepartner für den Bauherren-Schutzbund e.V. tätig. Sie berichten aus ihrer beruflichen Praxis als Architekten, Diplom-Ingenieure, Rechtsanwälte, Sachverständige oder Energieberater.

Wir danken den Autoren für ihre sorgfältige ehrenamtliche Arbeit und freuen uns, wenn Sie von diesem Wissen profitieren.

Nutzungsbedingungen

Die Nutzung der Inhalte unter der Quellenangabe Bauherren-Schutzbund e.V. ist honorarfrei. Wir bitten um Zusendung eines Belegexemplars. Die Nutzung für werbliche Zwecke ist nicht gestattet.

BSB-Expertenvideos


Der BSB stellt sich vor

Was kann von einem kompetenten Immobilienmakler erwartet werden?

Mängel am Bau - Was tun?

Kauf einer Gebrauchtimmobilie