Verbändebündnis fordert verlässliche Förderung der Gebäudemodernisierung
Pressemitteilung
Berlin. Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) hat gemeinsam mit mehr als 20 Verbänden aus dem Bau- und Gebäudebereich einen offenen Brief an die Bundesregierung verfasst. Darin fordert die Verbändeallianz, die Förderung für Gebäudemodernisierung dauerhaft verlässlich auszustatten.
Der Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sieht vor, Einnahmen in Milliardenhöhe aus dem Europäischen Emissionshandel (ETS I) nicht wie angekündigt im Klima- und Transformationsfonds (KTF) für Förderprogramme zur Mobilisierung privater Investitionen einzusetzen, sondern zur Schließung von Lücken im Kernhaushalt zu verwenden. Die Verbände warnen, dass dies die Planungssicherheit für private Investitionen und die Verlässlichkeit der Gebäudeförderung gefährdet. Sie fordern deshalb, die Mittel im KTF zu belassen und weiterhin für Förderprogramme wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einzusetzen.
BSB-Geschäftsführer Henrik Fork-Weigel erklärt: „Der geplante Verschiebebahnhof vom KTF in den Kernhaushalt ist ein Problem. Die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen sind dringend aufgefordert, hier noch einmal nachzubessern.“ Die Förderprogramme, die sich aus KTF speisen, seien zentral für den Gebäudesektor und die dringend notwendige Energie- und Wärmewende.
Die Förderung der Gebäudemodernisierung trägt dazu bei, den Energieverbrauch im Gebäudesektor nachhaltig zu senken. Das stärkt die Energiesicherheit der Bürgerinnen und Bürger und verringert zugleich die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten. Verlässliche Förderbedingungen sind daher eine wichtige Voraussetzung dafür, dass private Eigentümer und Eigentümerinnen notwendige Modernisierungen planen und umsetzen können.
Der gemeinsame Brief steht hier zum Download bereit.