CDU setzt beim Eigenheim richtige Akzente – jetzt Planungssicherheit und wirksamen Verbraucherschutz konsequent mitdenken
Berlin. Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) begrüßt den aktuellen Parteitagsbeschluss der CDU „Zum Aufschwung am Wohnungsmarkt“, in dem sie das Eigenheim wieder stärker in den Mittelpunkt der Wohn- und Baupolitik rückt. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit und hoher Hürden für private Bauherren ist es ein wichtiges Signal, dass Wohneigentumsbildung politisch als zentraler Bestandteil von Stabilität, sozialem Aufstieg und Vermögensbildung verstanden wird.
Besonders positiv bewertet der BSB die im Beschluss genannten Steuererleichterungspläne. Steuerliche Entlastungen, etwa über verbesserte Abschreibungsinstrumente und Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer, können Familien und jungen Menschen den Eigentumserwerb wieder realistischer machen. „Für viele Haushalte ist fehlendes Eigenkapital die zentrale Hürde auf dem Weg ins Eigenheim. Steuerliche Erleichterungen sind ein wirksamer Hebel, weil sie die Einstiegskosten senken und finanziellen Spielraum schaffen“, sagt Henrik Fork-Weigel, Geschäftsführer des BSB.
Zugleich macht der BSB deutlich: Wer den Traum vom Eigenheim stärken will, muss privaten Bauherren Planungssicherheit geben. Der Hausbau ist für die meisten Menschen die größte Investitionsentscheidung ihres Lebens. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen – bei Finanzierung, Förderung, Verfahren und Standards. „Die von der CDU in ihrem Beschluss angekündigte Eigentumsoffensive, um den Weg ins Wohneigentum wieder zu erleichtern, ist grundsätzlich richtig. Jetzt kommt es darauf an, dass daraus konkrete, praxistaugliche Maßnahmen werden“, so Fork-Weigel.
In diesem Zusammenhang begrüßt der BSB das Ziel, Baukosten zu senken, ausdrücklich. Bei der Einführung eines Gebäudetyps E müssen mögliche Einsparungen transparent und nachvollziehbar dargestellt und auch tatsächlich an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben werden. Dies führt zu echten Impulsen für die Schaffung neuen Wohnraums. Andernfalls droht ein Szenario, in dem Bauherren für weniger Qualität am Ende denselben Preis zahlen.