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Modernisierung des Heizkessels: Energie und Kosten sparen

1. Oktober 2019

Berlin. Eine Modernisierung der Heizungsanlage und regelmäßige Wartungen zahlen sich aus, sagen die Experten des Bauherren-Schutzbunds e.V. (BSB). Veraltete Heizungsanlagen arbeiten oft unwirtschaftlich und verschwenden unnötig viel Energie. Als Faustformel gilt: Durch den Austausch des Heizkessels können ein Prozent Energie pro Lebensjahr des alten Kessels eingespart werden. Wer seinen neuen Heizkessel mit Erdgas oder Heizöl betreiben will, sollte einen Brennwertkessel wählen. Er verbraucht im Vergleich zur Niedertemperaturtechnik etwa 10 Prozent weniger Brennstoff. Steht die Modernisierung des Heizkessels an, sollten Verbraucher auch über den Umstieg auf erneuerbare Energien nachdenken. Erneuerbare Energien können damit punkten, dass sie in Kombination mit einem modernen Heizkessel spürbar zu Energie- und Kosteneinsparungen sowie zum Umweltschutz beitragen. So verbraucht ein Brennwertkessel in Kombination mit einer Solaranlage etwa 25 Prozent weniger Energie als ein Niedertemperaturkessel und eine Holzpellet-Heizung kommt sogar auf eine Energieersparnis von bis zu 35 Prozent.